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Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Mehr Platz für die Jugendlichen

Tecklenburg

Die Räume des Jugendtreffs in der Grundschule sind sehr beengt, wenig nutzergerecht und verfügen nicht über Sanitäranlagen. Deshalb ist es an der Zeit, umzuziehen. Platz gibt es im hinteren Teil der Grundschule.

Ruth Jacobus

Im hinteren Bereich der Grundschule sollen die Räume für den Jugendtreff ausgebaut werden. Bislang unterhält der städtische Bauhof dort ein kleines Lager. Foto: Ruth Jacobus

Der Ausbau des Jugendtreffs steht ganz oben auf der Liste der Maßnahmen, die im Rahmen des Isek (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) umgesetzt werden sollen. Im August vergangenen Jahres überbrachte Bürgermeister Stefan Streit den Jugendlichen die frohe Botschaft, dass der Treff 2021 in neue Räume umziehen sollte. Das daraus in diesem Jahr wohl noch nichts wird, liegt daran, dass die Arbeiten ausgeschrieben werden müssen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach wie vor gehört der Jugendtreff zu den Projekten, die auf jeden Fall umgesetzt werden sollen. Zumal es passende Räume im Untergeschoss der Grundschule gibt. Dort ist ein kleines Lager des Bauhofes untergebracht.

In allen vier Ortsteilen sei die offene Kinder- und Jugendarbeit aktiv, heißt es im Isek. Die offenen Jugendtreffs würden Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 21 Jahren einen geschützten Raum geben. „Freunde treffen, Musik hören, chillen, spielen – die Jugendpflege bietet spezifische Angebote für verschiedene Alters- und Zielgruppen an“, beschreibt das Isek das Projekt und listet auf: Eine Theater-AG, Kursusangebote zur sozialen Kompetenz und besondere Veranstaltungen wie Kochen, Pokerabend, Ausflüge und das Ferienprogramm.

Ein weiterer zentraler Punkt der Jugendpflege in Tecklenburg ist die Hilfe und Unterstützung in besonderen Lebenslagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden immer als vertrauensvolle Ansprechpartner für Probleme und Schwierigkeiten zur Verfügung stehen.

Aus dem Isek

Die Räume in der Grundschule seien sehr beengt, wenig nutzergerecht und verfügen nicht über Sanitäranlagen. Dementsprechend sind auch die Wünsche der Jugendlichen. Eine eigene Toilette steht ganz weit oben auf der Liste. Und eine Spülmaschine. Was den Jugendlichen vor allem gefällt, ist, dass sie mehr Platz für sich bekommen, etwas entfernt vom Grundschulhof. Denn auch ein Außenbereich gehört zu dem Areal. Dort könnte man beispielsweise eine Bühne aufbauen. Geprüft werden soll, ob für den Jugendtreff ein eigener Zugang vom Chalonnes-Platz geschaffen werden kann.

Im Integrierten Handlungskonzept Tecklenburg, das 2011 erstellt worden ist, wurde die Schaffung von Spielmöglichkeiten für Kinder sowie von Treffpunkten und Aufenthaltsangeboten für Jugendliche als anzugehende Aufgabe benannt. „Nachdem in den Ortsteilen entsprechende Angebote geschaffen wurden, besteht nun dringender Handlungsbedarf im Tecklenburger Zentrum“, heißt es abschließend im Isek.

220 000 Euro sollen investiert werden. Es wird mit Landesfördermitteln von 154 000 Euro gerechnet.

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