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Futterspenden für Flutopfer gesammelt

Mit vier Lkw voller Heu in die Eifel

Tecklenburg

Die Landwirte im Katastrophengebiet brauchen Heu für ihre Tiere – und bekommen es gespendet.

Futtermittellager stehen unter Wasser, Wiesen sind so nass, dass vorerst nicht gemäht werden kann – die Landwirte in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten brauchen dringend Futter für ihre Tiere. Landwirte aus dem Tecklenburger Land helfen ihnen.

Frank Menebröcker hat die Hilfsaktion angeleiert und „seitdem steht das Telefon nicht still“, freut er sich über die große Resonanz. Er hatte bei Nachbarn und im Freundeskreis um Futterspenden gebeten. Spontan kamen die Hilfszusagen, auch von Firmen, die Fahrzeuge für den Transport zur Verfügung stellen. Mittlerweile sind 150 Heuballen fest zugesagt – und vier Lkw. Gesammelt wird alles an der Biogasanlage in Ledde. Dort beginnt am Donnerstag nächster Woche das Verladen, am Freitag geht der Hilfstransport auf die Reise.

Angesteuert wird Hohenhagen in der Eifel. Dort gibt es eine Sammelstelle, von der aus das Heu an die Landwirte verteilt wird. Der Kontakt dorthin wurde über eine Ibbenbürener Familie geknüpft, die bereits zweimal mit einem Anhänger Futter dorthin gebracht hat. Daraus entstand auch die Idee von Frank Menebröcker.

Die Landwirte bräuchten das Futter, und hier tue es niemandem weh, ein Bund Heu oder mehr abzugeben. Ein Bund am Tag reiche für zehn bis 15 Tiere, erläutert Menebröcker und hofft, dass sich weitere Nachahmer dieser Aktion finden.

Er ist von den Reaktionen positiv überrascht. Mittlerweile habe er Kontakt zu Leuten, die er vorher noch nie gesehen habe.

Weitere Informationen gibt es bei Frank Menebröcker (

 0 15 20/ 89 97 594).

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