Historische Postkutsche

Neue Eisen für die Rösser

Tecklenburg

Mit etwas Glück sehen Wanderer auf dem Gutshof „Haus Hülshoff“ den Schmied in Aktion, wenn er den Postkutschen-Pferden neue Hufeisen anpasst.

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Neue Hufeisen für die Postkutschen-Pferde. So schaut es aus, wenn der Schmied bei der Arbeit ist. Foto: Hans-Jörg Siepert

Wanderer, die auf der „Tecklenburger Romantik-Route“ unterwegs sind, können beim Passieren des Gutshofs „Haus Hülshoff“ beobachten, wie die historische Postkutsche von 1894 oder eine andere Kutsche für einen Einsatz bereitgestellt wird. Manchmal ist der Schmied anwesend, der den Vierbeinern neue Hufeisen anpasst, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit den Kutschfahrten von Hans-Jörg und Marita Siepert, die dort beginnen, ist ein Stück Leben wie in alter Zeit auf den Gutshof zurückgekehrt. Nach dem Fahrtbeginn müssen Pferde und Kutsche zunächst die stark befahrene Bahnhofstraße benutzen, um dann hinter den Bahngleisen nach rechts in den Marcker Esch abzubiegen und ruhigere Wege zu erreichen.

„Wenn die Postillione aus alter Zeit den heutigen Verkehr sehen könnten, würden die wahrscheinlich schreiend weglaufen“, merkt Hans-Jörg Siepert an. Etwas weiter, in der Talaue bei den Königsseen, stelle sich Postkutschen-Romantik ein, wenn das Posthorn erklinge und die Landschaft im Zuckeltrab vorbeiziehe.

An den nächsten Sonntagen ist die historische Kutsche dort unterwegs. Start ist jeweils um 11 und 12.15 Uhr am kleinen Kutschen-Museum von „Haus Hülshoff“.

Zum Thema

Fahrkarten im Vorverkauf bei der Tecklenburg Touristik, Markt 7 (' 0 54 82/93 89-0) oder online unter www.postkutsche-muensterland.de).

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