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Bebauungsplan Hotel „Burggraf“

Noch einmal in die Pläne schauen

Tecklenburg

Der Bebauungsplan „Hotel Burggraf“ geht in die nächste Runde. Er ist ab Freitag öffentlich einsehbar.

Von Ruth Jacobusund

Seit fast 20 Jahren steht das Hotel „Burggraf“ leer. Nun könnte im September Baurecht geschaffen werden für ein neues Hotel. Ab Freitag liegen die Planunterlagen öffentlich aus. Foto: Ruth Jacobus

Normalerweise werden Bebauungsplanentwürfe vier Wochen öffentlich ausgelegt. Doch beim „Hotel Burggraf“ handelt es sich um ein besonderes Projekt – in besonderen (Corona-)Zeiten. Gut sechs Wochen lang liegen die Unterlagen zur Einsicht aus. Ab Freitag, 11. Juni, sind sie im Rathaus einsehbar – bis einschließlich 26. Juli. Es handelt sich um eine erneute öffentliche Auslegung, da es zwischenzeitlich Plananpassungen gegeben hat.

Laut Sitzungskalender der Stadt ist die nächste Sitzung des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses nach Beendigung der Auslegung am 14. September, eine Woche später tagt der Stadtrat. Dann könnte ein Satzungsbeschluss erfolgen und der Bebauungsplan Rechtskraft erlangen – und der Abbruch des alten Hotels beginnen.

Sinnvolle Nachnutzung

„Ziel der Bebauungsplanaufstellung ist eine sinnvolle Nachnutzung des Grundstückes, auf dem sich das seit nunmehr fast 20 Jahren leer stehende Hotel Burggraf befindet. Geplant sind ein Hotelneubau (unterteilt in klassischen Hotelbetrieb und Servicewohnen) sowie ein Appartementhaus für dauerhaftes Wohnen Durch die gemischte Nutzung versprechen sich Stadt und Investor eine nachhaltige Belebung und touristische Stärkung des Standortes“, heißt es in der öffentlichen Bekanntmachung der Stadt.

Eingesehen können werden die Pläne und die bereits eingegangenen Stellungnahmen im Rathaus, Zimmer 460 während der allgemeinen Dienstzeiten beziehungsweise nach Vereinbarung. Da wegen der Corona-Pandemie Besuche im Rathaus derzeit grundsätzlich nur mit Terminvereinbarung möglich sind, werden Interessierte gebeten, sich unter

 0 54 82/70 39 64 anzumelden.

Bislang gibt es Stellungnahmen von der Bezirksregierung Münster, vom Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land, von den Stadtwerken Lengerich, vom Landesbetrieb Wald und Holz, von der LWL-Denkmalpflege, vom Kreis Steinfurt, von der Gemeinde Westerkappeln, von den Landwirtschaftskammern, von der Telekom, von der Firma Tönsmeier und von Anliegern (wir berichteten).

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