1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Tecklenburg
  6. >
  7. Omas und Opas als größte Fans

  8. >

Grundschüler erlaufen 5000 Euro für ihr Zirkusprojekt

Omas und Opas als größte Fans

Tecklenburg-Leeden

Dass das Zirkusprojekt der Grundschule durchgeführt werden kann, daran haben die Kinder einen maßgeblichen Anteil.

Die Leedener Grundschüler gingen hochmotiviert an den Start und schafften ein sensationelles Ergebnis. Der Lohn ihrer Mühen sind 5000 Euro und die Teilnahme am Zirkusprojekt. Foto: Grundschule Leeden

Am Anfang stand ein Zittern beim Organisations-Team, ob Corona einen Sponsorenlauf erlauben würde. Am Ende stand ein nach Angaben der Schule „sensationelles Ergebnis“ von über 5000 Euro – dank Oma, Opa, Freunden und Verwandten, die „ihre“ Dorfkinder unterstützt haben. Der Erlös des Laufs trägt maßgeblich zur Finanzierung des Zirkusprojekts der Teutoburger Wald Grundschule in Leeden im November bei.

30 Minuten Zeit hatten die Grundschulkinder am Freitag, die 300 Meter im Wendehammer am Leedener Dorfteich so oft wie möglich zu bewältigen. Hayle aus der ersten Klasse freut sich, dass sie 14 Runden geschafft hat: „Das hat Spaß gemacht. Aber es war auch anstrengend!“ Sarah Lapatke aus dem Orga-Team des Sponsorenlaufs meint: „Wahnsinn, da hätte ich nie mit gerechnet, wie die Kinder hier laufen! Ich bin froh, dass wir einen maximalen Betrag im Laufzettel angegeben haben!“

Im Vorfeld konnten die Kinder mit dem vom Freundeskreis der Schule erstellten Laufzettel ihre Sponsoren anwerben und pro Runde oder insgesamt kassieren. Die Lehrer und das Orga-Team des Freundeskreises sorgten für einen sicheren Ablauf.

Hayle, Erstklässlerin

500 Runden schafften die 1. und 2. Klasse innerhalb von 30 Minuten. Claudia Kirchschläger war mit Oma und Opa gekommen, um ihren Sohn anzufeuern: „Das Sportliche hat er nicht von uns“, sagt sie lachend. 17 Runden hat Mats Ole geschafft. „Super, toll!“, gab es viel Lob von den Eltern und Organisatoren für die Kinder. „Wir sind das zweite Mal dabei“, berichten Jutta und Jürgen Schmidt, die ihrer Enkelin Emilia zuschauen wollten. Da das Zirkusprojekt pandemiebedingt verschoben werden musste, konnte ein Jahrgang nicht daran teilnehmen: „Bei unserer zweiten Enkelin ist das Projekt leider ausgefallen. Wir sind ganz erleichtert und freuen uns für die Kinder, dass es jetzt stattfinden kann.“

Die Stimmung war entspannt und fröhlich. Wer nicht mehr konnte, setzte sich auf eine Bank oder kehrte beim gesponserten Sportlerstopp ein und stärkte sich mit Wasser, Säften und Obst.

Bei den älteren Schülern war der Ehrgeiz deutlich spürbar: Joel aus der vierten Klasse schaffte 21 Runden – das ist Schulrekord. 287 Runden standen für die dritte Klasse auf der Uhr, für die Viertklässler, die einen Schüler weniger haben, wurden am Ende 264 Runden gezählt. Erfreulich: Die ehrenamtlichen Sanitäter Pascal Lapatke und Omar Abusiam hatten an diesem Lauftag keinen Ernst zunehmenden Einsatz.

Startseite