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Schüler des GAG inszenieren Mozart mit der Jungen Oper Detmold

Publikum zum Mitspielen animiert

Tecklenburg

Mit Profis standen Schüler des GAG auf der Bühne und inszenierten die Oper „Bastien und Bastienne“ vom Mozart. Sie zeigten, wie viel Spaß Klassik machen kann und brachten das Publikum dazu, sich ebenfalls einzubringen.

Johanna Engel

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Bastien und Bastienne“ Foto: Johanna Engel

Die Junge Oper Detmold kam nun zum zweiten Mal an das Graf-Adolf-Gymnasium (GAG), um nun nach der Zauberflöte auch die zweite Oper von Wolfgang Amadeus Mozart „Bastien und Bastienne“ aufzuführen. Doch sie spielten nicht für das Publikum, sondern mit dem Publikum. Denn die Zuschauer wurden, ob sie es wollten oder nicht, mit in das Stück integriert. Mal mussten sie laut nach den Zauberutensilien des Zauberers rufen, mal sich zum Tanz anbieten und mal Fragen beantworten.

Berührungsängste

Unter der Leitung von Ulrike Lausberg, Christian Riesenbeck und Stephan Reuleaux wurden die professionellen Opernsänger Matthias Kleinert, Joachim Szepanski und Mira Graczyk nach Tecklenburg eingeladen, um gerade den Jüngeren dieses Kunstformat noch einmal näher zu bringen. Evelyn Futterknecht erklärt, dass die Klassik gestärkt werden soll, weshalb „junge Schüler an die Klassik und Oper heran geführt werden und ihre Berührungsängste durch ein Mitmachangebot verlieren sollen“.

Deshalb wurden auch acht Schüler aus der Unterstufe mit eingebunden. Textsicher spielten sie freche Schafe, die den Hauptdarstellern immer mit Tipps zur Seite standen. Und die brauchten die Hauptfiguren auch dringend, denn Bastien hat seine Freundin Bastienne betrogen. Doch Bastienne will das nicht so hinnehmen und versucht ihren Bastien zurückzugewinnen.

„Happy End“

Als Bastien endlich zurück kam, war es zu spät um mit seiner Bastienne so weiter zu machen, als wäre nichts gewesen. Denn diese zeigte ihm erst einmal die kalte Schulter und nach wenigen Eroberungsversuchen steht fest: Wenn sich Bastienne so starrsinnig anstellt, soll sie machen was sie will.

Eine Liebesgeschichte wäre aber keine Liebesgeschichte ohne „Happy End“: den beiden Streithähnen wird klar, dass sie eigentlich nicht getrennt vom Partner leben wollen und versöhnen sich. Die Musik kam zwar vom Band, dafür waren die Stimmen aber original. Mal singend, mal sprechend, erfüllten sie auch ohne Mikrofon die Aula und erzählten so die berühmte Oper Mozarts.

Die mitwirkenden Schüler waren Tessa Niehoff, Lenja Becker, Helena Thrän, Sofie Gattemeyer, Konrad Lenz, Danica Lehmpful und Lisa Gattemeyer vom GAG sowieViktoria Trähn von der Teutoburger Wald Schule.

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