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Autobahnabfahrt Laggenbeck gesperrt

Rückbau geht indie zweite Phase

Tecklenburg/Ibben...

Die Arbeiten zum Ausbau der Bocketaler Straße (K24) und der Ledder Straße zwischen Tecklenburg und Laggenbeck laufen. Der aktuelle Abschnitt der Arbeiten führt vom ersten Abschnitt an Richtung Norden die Ledder Straße entlang – inklusive der Autobahnabfahrt Laggenbeck.

An der K24 hat der zweite Bauabschnitt begonnen. Foto: Holger Luck

Die Autobahnausfahrt Laggenbeck ist zu. Für maximal 45 Tage. Auf diese Zeit, so sagt Heiko Hagel vom Kreis Steinfurt, sei die Sperrung begrenzt. Und deshalb wird fleißig gebaut. Es laufen dort die Arbeiten zum Ausbau der Bocketaler Straße (K24) und der Ledder Straße zwischen Tecklenburg und Laggenbeck. Das wird die Radfahrer freuen, denn: Die Fahrbahn der ineinander übergehenden Straße wird dort in ihrer Breite zurückgebaut, sodass auf rund zweieinhalb Kilometern ein gemeinsamer Rad- und Gehweg entstehen kann. Ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis und Land, denn ein Teil ist Landesstraße. Und seit Montag läuft der zweite Bauabschnitt.

Der aktuelle Abschnitt der Arbeiten führt vom ersten Abschnitt an Richtung Norden die Ledder Straße entlang – inklusive der Autobahnabfahrt Laggenbeck. Und die bekommt jetzt eine Ampelanlage. „Die Radfahrer bekommen dort eine eigene Ampelphase, um die Anschlussstelle sicher queren zu können“, so Hagel. Dafür würden in den kommenden Wochen beide Anschlussäste mit einer Ampel versehen. Und deshalb ist die Auffahrt solange dicht. Der Autobahnverkehr wird über die Anschlussstelle Ibbenbüren umgeleitet. Zusätzlich wird mit Beginn der zweiten Bauphase auch der Verkehr zwischen Mettingen und Tecklenburg über eine ausgeschilderte Umleitung geführt.

Heiko Hagel, Kreis Steinfurt

Der erste Bauabschnitt führte vom Kreisverkehr Bocketal bis zur Einmündung der L594. Von mehr als zehn Metern wurde die Fahrbahnbreite auf 6,5 Meter für den Autoverkehr zurückgebaut. Den gewonnen Platz habe man genutzt, um einen abgesetzten Radweg mit Sicherheitstrennstreifen zu erstellen, so Hagel weiter. Man habe dazu nahezu keine neuen Flächen versiegeln müssen, so Hagel nicht ohne Stolz. „Wir bleiben bis auf wenige Ausnahmen in der Fläche der bisherigen Straßenfahrbahn.“ Was in den 70er Jahren breit gebaut worden sei, könne man nun zurückbauen, so Hagel. Zum Gewinn für die Radfahrer, die sich dann sicher bewegen können.

Wie das geht? „Wir haben die Verschleißdeckschicht der vorhandenen Fahrbahn abgefräst“, erklärt Hagel. Das dabei entstehende Asphaltgranulat könne wiederverwertet werden. Auf der Breite der neuen Fahrbahn würden dann zwei Asphaltschichten wieder eingebaut. „Somit verstärken wir den Aufbau der Fahrbahn um sechs Zentimeter“, so Hagel weiter. Sechs Zentimeter abfräsen, und zwölf wieder draufbauen.“ Das Asphaltpaket ist stärker, und die Dauerhaftigkeit der Fahrbahn wird damit verbessert.“ Dabei nutze man auch einen Teil der alten Fahrbahn, „weil die nicht wirklich schlecht ist“. Es gebe Teilbereiche mit Schäden, aber die würden ausgebessert. „Da wird dann geflickt.“ Querrisse würden vergossen. Überwiegend habe aber nur die Verschleißschicht ersetzt werden müssen. „Die bauen wir neu“, so Hagel. Und vor allem: schmaler.

Der dritte Bauabschnitt soll Ende Juli/Anfang August beginnen. Dann werde das restliche Teilstück einschließlich des Kreisverkehrs Laggenbeck fertiggestellt. Mitte September könnte alles fertig sein, wenn es glatt läuft. „Das Bauen in dieser Maßnahme läuft gut“. Man sei im Plan.

Und halten soll die neue Straße auch richtig lange. Bei der Verschleißschicht, so Hagel, gehe man von etwa 15 Jahren aus, der gesamte Straßenaufbau ist auf 80 Jahre ausgelegt.

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