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Auf der Natrup-Hagener-Straße soll eine Querungshilfe gebaut werden

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Tecklenburg-Leeden

Mehr Sicherheit durch eine Querungshilfe – das erhoffen sich Verwaltung und Lokalpolitik für die Natrup-Hagener-Straße in Höhe Rosenstraße. Die Stadt, so das Votum im Planungsausschuss, wird die Maßnahme finanzieren, obwohl Straßenlastträger der Kreis ist.

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Statt eines Zebrastreifens soll es nach dem Willen von Verwaltung und Bauausschuss auf der Natrup-Hagener-Straße eine Querungshilfe geben – allerdings östlich der Einmündung zur Rosenstraße. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Um den Bereich rund um die Einmündung der Rosenstraße auf die Natrup-Hagener-Straße sicherer zu machen, wird die Stadt den Bau einer Querungsinsel auf der Natrup-Hagener-Straße finanzieren und in Angriff nehmen. Dieser Vorschlag aus der Verwaltung ist am Dienstagabend auf einhellige Zustimmung im Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss gestoßen. Die Mittel dafür sollen bereits im Haushalt für das kommende Jahr eingeplant werden.

Das Thema ist kein neues. Es kam jetzt erneut auf die Tagesordnung, weil die Verwaltung den Mitgliedern des Ausschusses Ergebnisse der Verkehrsschau 2021 präsentierte. Wie berichtet, wurde bei dieser unter anderem Details für die Umwandlung der Rosenstraße in eine Tempo-30-Zone festgelegt. Mitangepackt wird im Zuge dieser Maßnahme auch der von vielen Anwohnern und der Lokalpolitik als Gefahrenpunkt angesehene Bereich der Einmündung der Rosenstraße auf die Natrup-Hagener-Straße.

Dort sollen nun nicht nur die Markierungen für den Radweg erneuert werden. Yvonne Käller vom Fachbereich Ordnung und Soziales kündigte zudem an, dass es Gespräche mit einem Anlieger geben soll, mit dem Ziel, den auf einer Ecke stehenden Baum zu fällen, um für bessere Sichtverhältnisse zu sorgen. Die wohl wichtigste Maßnahme wäre indes die Schaffung einer Mittelinsel auf der Natrup-Hagener-Straße östlich der Einmündung auf die Rosenstraße. So soll der ortseinwärts fließende Verkehr beizeiten abgebremst werden.

Zwar ist die Natrup-Hagener-Straße eine Kreisstraße und der Kreis damit Straßenlastträger. Der, so betonten es Bürgermeister Stefan Streit und Bernd Pieper, Leiter des Fachbereichs Bauen und Planen, lehne die Finanzierung von Baumaßnahmen ab, weil der Kreuzungsbereich statistisch gesehen kein Unfallschwerpunkt sei. Somit entfällt auch ein Kreisverkehr als entschärfende Variante. Eine solche Maßnahme würde nach den Worten von Bernd Pieper etwa 600 000 Euro kosten, für die Stadt nicht zu stemmen. Anders sieht es offenbar bei der Querungshilfe aus, die Pieper mit rund 50 000 Euro veranschlagte.

Wird sie gebaut, falle der Zebrastreifen weg, betonte Yvonne Käller. Die Verantwortlichen der Stadt erklärten dazu weiter, dass eine Mittelinsel aber die bessere Lösung sei, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Zudem wurde die Hoffnung geäußert, dass mit der 30er-Regelung auf der Rosenstraße dort künftig weniger Verkehr fließen wird und die Natrup-Hagener-Straße in Verbindung mit der Lotter Straße eine Art Umgehungsstraße bilde..

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