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Kirmestreiben rund um den Mühlenteich

Streit: „Brochterbeck lebt und blüht“

Tecklenburg-Brochterbeck

Endlich wieder Kirmes in Brochterbeck. Nicht nur die Schausteller und die Besucher waren glücklich, dass sich die Karussells wieder drehen, auch die Interessengemeinschaft und Bürgermeister Stefan Streit genossen das bunte Treiben mit Fassanstich, Konzert und Feuerwerk.

-weß/alv-

Dieses Quartett genoss sichtlich die Fahrt im Kinderkarussell.Bürgermeister Stefan Streit hatte die Aufgabe übernommen, das erste Fass anzustechenDas Highlight am Samstagabend war das Höhenfeuerwerk am Mühlenteich. Foto: Heinrich Weßling (2)

Zwei, drei gezielte Hammerschläge durch Bürgermeister Stefan Streit, und das Kirmes-Bier lief. „Es geht wieder los. Gott sei Dank haben wir wieder eine Kirmes und alle Fahrgeschäfte sind da“, freute sich Natalia Bäumer.

Der besondere Dank der Logopädin, die seit zwei Jahren der Interessengemeinschaft Brochterbeck vorsteht, galt allen Kirmesbetreibern, den Mitgliedern der IG, die dazu beigetragen hatten, „dass es wieder läuft.“ Auch Stefan Streit bemerkte: „Nach zwei Jahren Abstinenz ist das wieder etwas Besonderes, heute im Herzen von Brochterbeck zu stehen, und die Kirmes zu eröffnen.“ Es gebe auch weitere Gründe zum Feiern, verwies er auf die Neueröffnung des Edeka-Marktes vor wenigen Wochen und das 100-jährige Bestehen des Schützenvereins Lienen-Niederdorf.

Der Bürgermeister begrüßte mit Jungkönig Daniel Feldmann, König Thomas Wieschebrock und dem amtierenden Kaiser Ewald Schulte-Laggenbeck gleich drei gekrönte Häupter unter den vielen hundert Gästen. Die Majestäten unterstützten Streit zudem beim Fassanstich. Ebenso galt der Gruß des Verwaltungschefs den Bürgerschützen aus Brochterbeck, die sich durch einige Schützenbrüder vertreten ließen. Der Verein hatte unlängst sein 175-jähriges Wiegenfest gefeiert. In seiner Ansprache wagte Streit auch einen Blick in die Zukunft. Die Planungen für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses gingen in die Endphase. Die Erweiterung der Grundschule stehe an. Brochterbeck entwickele sich. „Wir bekommen eine digitale Touristen-Info sowie eine digitale Fahrgastinfo für die Bürger an der Moorstraße, so wie man sie sonst nur in Großstädten kennt. Brochterbeck lebt und blüht“, befand Stefan Streit.

Zum ersten Mal fand die Kirmes unter der Regie von Festwirt Heinrich Schöpker statt. Er löste Reinhard Visse ab, der die Kirmes jahrzehntelang gemanagt und seinen Nachfolger gut eingeführt hatte. Ein weiterer Grund, die Gläser zu heben und auf drei Tage Kirmesleben in Brochterbeck anzustoßen.

Bereits gegen 17 Uhr drehten am Freitag die ersten Karussells ihre Runden. Zwei Kinderkarussells und ein Autoscooter waren schnell und gut besetzt. Eltern und Großeltern waren mit ihren Kindern und Enkeln unterwegs. Da durften selbstverständlich auch die Los- und Angelbuden nicht ausgelassen werden. Und auch die Versorgungsstände mit Essen und Getränken waren gut besucht. Der Kirmessamstag in Brochterbeck zeigte sich vor allem am Abend von der besten Seite. Am Nachmittag hatten die Besucher den kleinen Flohmarkt und die Runden in den Kinderkarussells genossen. Am Abend fanden sich unter der Kastanie am Mühlenteich zahlreiche Kirmesbesucher ein und rockten zur Livemusik der Band „Almhütte goes Mühlenteich“. Um 22.30 Uhr, nach Einsetzen der Dunkelheit, startete das Feuerwerk, letztmalig unter der Regie von Reinhard Visse. Mit vielen verschiedenen bunten Elementen wurde der Himmel über dem Mühlenteichgelände erleuchtet und entlockte den zahlreichen Besuchern so manches Ah und Oh und zum Schluss einen donnernden Applaus. Nach diesem Highlight wurde bis in die frühen Morgenstunden Kirmes gefeiert.

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