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Hermann Mutert tritt 1508 als freier Mann ins Kloster Falkenhagen ein

Türmte der Kreuzherr heimlich?

Tecklenburger Land

Welchen Lebensweg konnte ein Bauernsohn im 16. Jahrhundert einschlagen? Unsere allgemeine Vorstellung dieser fernen Zeit ist von der mittelalterlichen Ständelehre geprägt, durch die der Werdegang eines damaligen Zeitgenossen als recht festgelegt erscheint: Wer als Bauer geboren wurde, starb auch als Bauer. Doch war die historische Wirklichkeit nicht ganz so statisch wie das Bild, das wir von ihr haben. Das Beispiel des Hermann Mutert aus Ibbenbüren ist dafür lehrreich.

Von Dr. Christof Spannhoffund

Mit dieser Urkunde von 1508 entließ Nikolaus von Tecklenburg seinen Eigenhörigen Hermann Mutert aus der Hörigkeit, damit dieser Kreuzherr in Falkenhagen werden konnte. Foto: Landesarchiv NRW

Welchen Lebensweg konnte ein Bauernsohn im 16. Jahrhundert einschlagen? Unsere allgemeine Vorstellung dieser fernen Zeit ist von der mittelalterlichen Ständelehre geprägt, durch die der Werdegang eines damaligen Zeitgenossen als recht festgelegt erscheint: Wer als Bauer geboren wurde, starb auch als Bauer. Doch war die historische Wirklichkeit nicht ganz so statisch wie das Bild, das wir von ihr haben. Das Beispiel des Hermann Mutert aus Ibbenbüren ist dafür lehrreich.

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