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Trimm-Dich-Pfad mit neuen Geräten ausgestattet

Über 20 Stationen bitten zum Sport

Tecklenburg-Broch...

Die Geräte des Trimm-Dich-Pfades waren in die Jahre gekommen. Nun wurden sie größtenteils durch neue ersetzt.

Ruth Jacobus

Stefan Streit, Reinhard Visse und Knut-Ingo Sieburg probieren die neuen Tritt-Dich-Geräte aus und haben Spaß daran. Foto: Ruth Jacobus

Der Wald duftet nach Feuchtigkeit, die Sonne brennt noch nicht so unbarmherzig und die Temperaturen halten sich in Grenzen: Wer vormittags auf Wandertour ist, kann es besonders genießen. Und das wissen so einige. Mit Rucksack sind sie unterwegs auf dem Weg zwischen Bocketal und Dreikaiserstuhl. Andere nutzen die Strecke, um mit dem Hund Gassi zu gehen. Und künftig werden auch diejenigen dort unterwegs sein, die es sportlich mögen: Der alte Trimm-Dich-Pfad wartet mit neuen Stationen auf.

Reinhard Visse

Vom Parkplatz am Wetterpilz geht es los. Bürgermeister Stefan Streit, Knut-Ingo Sieburg vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt sowie Reinhard Visse von der Interessengemeinschaft Brochterbeck und Betreiber des benachbarten Campingplatzes, nehmen die neuen Geräte aktiv unter die Lupe.

1973 sei der Trimm-Dich-Pfad eröffnet worden, erzählt Streit. „Gründervater“ sei Heinz Bartholomäus gewesen, der nicht weit von dem Wald entfernt wohnte. „Er war durch und durch sportlich und Marathonläufer. Es war ihm eine Herzensangelegenheit, Brochterbeck in Bewegung zu bringen.“ „Der Pfad war hier damals die einzige Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen“, fügt Visse hinzu. Später hätten sich Rainer Budke und die Interessengemeinschaft um den Erhalt des Pfades gekümmert.

Die Stationen waren in die Jahre gekommen und nicht mehr in Ordnung. Das sei wie bei einem Spielplatz. „Die Geräte im öffentlichen raum müssten 100-prozentig in Ordnung sein“, nennt Sieburg den Grund, warum die Stadt nun knapp 30 000 Euro investiert hat. „Viele Geräte waren alt und abgängig.“ In Absprache mit der Aktion „Jugend packt an“, Rainer Budke und der Tecklenburg Touristik sind neue Stationen entstanden, aber auch einige von den alten erhalten worden. „Deutlich über 20 sind es insgesamt“, so Sieburg.

„Der Pfad wird extrem gut angenommen“, hat Reinhard Visse beobachtet. Selbst an Wochentagen stehen auf dem Parkplatz immer einige Autos.

Es macht ja auch Spaß, während eines Spaziergangs die verschiedenen Übungen auszuprobieren – sei es, auf einem wackligen Brett das Gleichgewicht zu halten oder Liegestützen zu machen. Was entlang des Weges noch fehlt, sind neue Schilder. „Das ist nächstes Jahr geplant“, informiert Knut-Ingo Sieburg.

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