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Stellenplan sieht neue Arbeitsplätze vor

Umstrukturierung im Rathaus

Tecklenburg

In der Tecklenburger Stadtverwaltung kommt es zu einer recht umfassenden Umstrukturierung. Drei von fünf Fachbereichen sind von den Personalentscheidungen betroffen.

Yvonne Keller hat Tecklenburg verlassen und ist jetzt in Hopsten als Fachbereichsleiterin tätig. Foto: Julia Kolmer

Umstrukturierung in der Stadtverwaltung: Statt bislang drei gibt es nun fünf Fachbereiche.

Für „Personal und Organisation“ ist Tatjana Moll zuständig. Diesem Fachbereich obliegen die Steuerung und Organisation, die Personal- und Stellenangelegenheiten. Hinzu kommen die Betreuung der politischen Gremien, die Durchführung von Wahlen sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Koordinierung der Wirtschaftsförderungsmaßnahmen sowie die Aufgaben des Schulträgers. Der Fachbereich Finanzen (unter anderem Haushalt und Steuern) liegt weiterhin in den Händen von Ansgar Wallmeyer. Der Fachbereich Ordnung und Bürgerbüro (Bürgerbüro, Meldeamt, Standesamt, öffentliche Sicherheit und Feuerwehr) ist noch nicht besetzt. Den Fachbereich Ordnung und Soziales (unter anderem Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Asylbewerberleistungsgesetz) übernimmt als Stellvertreter Thorsten Kleinhubbert, und er vertritt die Fachbereichsleiterin Annegret Büstrin. Der Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt wird weiterhin geleitet von Bernd Pieper. Einen Wechsel gab es im Fachbereich Ordnung, den vor der Umstrukturierung Yvonne Käller kommissarisch geleitet hatte. Sie hat in der Gemeinde Hopsten die Leitung des Fachbereichs Ordnung und Soziales übernommen.

Insgesamt liegt die Zahl der Stellen in diesem Jahr bei 64,50. Das ist dem Stellenplan zu entnehmen, der vom Stadtrat noch beschlossen werden muss. Für 2022 hatte der Plan 57,07 Stellen vorgesehen, von denen 54,11 tatsächlich besetzt waren.

Zusätzliche Stellen sollen 2023 unter anderem geschaffen werden bei den Verwaltungsbeschäftigten im Bereich Personal und Organisation (plus 1,5), Stadtkasse (plus 0,77), Wohngeld (plus 1) und Integration (plus 0,5). Aufgestockt wird auch bei den Hausmeistern (jeweils eine zusätzliche Stelle im Bereich der Grundschulen und der des Gebäudemanagements). Außerdem sollen Auszubildende übernommen werden.

Der Stellenplan gibt außerdem einen Überblick über die Altersstruktur der Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Demnach sind die meisten, nämlich 27,06 Prozent, zwischen 51 und 60 Jahre alt. Zwischen 41 und 50 Jahre alt sind 22,35 Prozent. 20 Prozent sind zwischen 31 und 40 Jahre alt und 16,47 Prozent 18 bis 30 Jahre. 60 Jahre alt sind 14,12 Prozent.

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