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Blutspendeaufkommen ist durch Corona zurückgegangen

Versorgung nur durch regelmäßige Spenden gesichert

Tecklenburg

Mit Nachdruck weist der DRK-Blutspendedienst darauf hin, Blut zu spenden. Der nächste Termin ist am 22. Februar.

Ein kleiner Piks mit großer Wirkung: Der Blutspendedienst ruft nachdrücklich zu den Terminen auf. Foto: Marius Becker

Am Dienstag, 22. Februar, ruft das Rote Kreuz in Tecklenburg von 15.30 bis 19.30 Uhr zur Blutspende in der Hauptschule, Howesträßchen 18, auf. Unter allen Besuchern verlost der DRK-Ortsverein Restaurantgutscheine.

Wer Blut spendet, erfährt nur selten, wem sein Blut geholfen hat. Doch das Rote Kreuz kennt viele Beispiele von Patienten und schwer verletzten Unfallopfern wie Gina, die ihren linken Arm bei einem Motorradunfall verlor. Die Studentin arbeitet nach ihrem Unfall als Motivationstrainerin und ist als Influencerin aktiv. Sie ruft jetzt zur Blutspende auf. Ein kurzes Video über Gina ist hier zu finden unter https://blutspendedienst-west.de/youtube.

Termine reservieren

Patienten wie Gina haben überlebt, weil im richtigen Moment die passenden Blutkonserven bereit standen, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK. Man habe sich an eine zuverlässige Versorgung mit Blutpräparaten gewöhnt. Sie funktioniere allerdings nur, wenn viele Menschen regelmäßig Blut spenden.

Der DRK-Blutspendedienst bittet alle, die Blut spenden möchten, sich unter www.blutspende.jetzt eine Blutspendezeit zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden.

Wer den Blutspendetermin besucht, muss geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel) sowie eine FFP2-Maske tragen.

Die Versorgungslage mit Blutpräparaten ist derzeit angespannt. In der vierten Coronawelle ist das Blutspendeaufkommen um bis zu 20 Prozent zurückgegangen. Der DRK-Blutspendedienst West ruft nachdrücklich zum Blutspenden auf, um die Versorgung zu sichern.

Nach einer Corona-Impfung ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Sofern keine Impfreaktionen wie Fieber oder Übelkeit auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden.

Das gespendete Blut wird nicht auf SARS-CoV-2 getestet, denn das Virus lässt sich nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr.

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