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Siebte Auflage „Kulturrucksack NRW“

Vielfalt in gepacktem Rucksack

Tecklenburg

„Musik, Kunst und Sport – das passt genau zu unserer Stadt.“ Das sagt Bürgermeister Stefan Streit und meint damit den bereits zum siebten Mal gepackten Kulturrucksack NRW, der in den Osterferien einiges zu bieten hat.

Von Luca Pals

Die neue Auflage des Kulturrucksacks NRW startet in den Osterferien in Tecklenburg mit gleich drei Projekten: Daniele Spaziani bietet bereits ab heute einen Breakdance-Workshop an, Uta Jenschke Foto: Luca Pals

Es wird sportlich, es wird künstlerisch und es wird musikalisch – im Kulturrucksack NRW ist für die Osterferien in Tecklenburg für jeden etwas dabei: Drei Projekte wurden am vergangenen Freitag im Rathaus vorgestellt.

Bürgermeister Stefan Streit freute sich angesichts der siebten Auflage der Veranstaltung im Burgstädtchen ob der drei Projekte, die angeboten werden: „Musik, Kunst und Sport – das passt genau zu unserer Stadt.“

Den Anfang macht schon heute Daniele Spaziani aus Ibbenbüren, der einen Breakdance-Workshop in der Sporthalle der Grundschule in Tecklenburg-Leeden veranstaltet, Interessierte können auch spontan vorbei kommen, so der Tanzprofi. Das Angebot findet montags bis donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr statt. Spaziani liegt der partizipative Grundgedanke, der das gesamte Kulturrucksack-Projekt durchzieht, besonders am Herzen: „Die Kids und Jugendlichen können selbst mitentscheiden, was sie tanzen wollen, welche Choreographien wir einüben und vielleicht auch welche Musik dazu laufen soll.“ Eine Aufführung der Abschlusschoreographie vor Publikum kann er sich auch gut vorstellen.

Schon seit einigen Jahren im Kulturrucksack dabei ist Adrian Müller-Bromley von „mollmäuse & FRIENDS“. Zusammen mit Mutter Dr. Stephanie Müller-Bromley wird ein Singer-Songwriter-Projekt auf die Beine gestellt, welches die Thematiken vom Krieg unter anderem in der Ukraine, aber vor allem dem Wunsch nach weltweiten Frieden in den Vordergrund stellen möchte. Bereits in den vergangenen Jahren hatte das Projekt Stellung zu gesamtgesellschaftlichen Themen wie Klimaschutz, Kinderrechte und Heimatverbundenheit bezogen. Streit: „Die Mollmäuse sind immer am Puls der Zeit.“ Während des Europatags am 9. Mai könnten die Ergebnisse aus dem Workshop auf der Freilichtbühne aufgeführt werden, so Müller-Bromley. Der abschließend entstandene Song wird von Oliver Devile professionell produziert und im Anschluss bei Youtube veröffentlicht. Nach Anmeldung (siehe Infokasten) umfasst der Workshop etwa drei Treffen in der Zeit vom 15. bis 29. April.

Drittes Projekt im Bunde ist der kunstpädagogische Kurs „Over the Hills“, in dem die Kinder und Jugendliche auf den Spuren von Otto Modersohn wandeln, der ebenfalls als junger Mensch durch die Umgebung von Tecklenburg streifte und seine Eindrücke in Bildern und Gemälden festhielt. Uta Jenschke vom Otto-Modersohn-Museum wird im Kurs von den beiden Museumspädagogen Anne Bussgen und Wil Borgmann unterstützt: „Die Teilnehmer werden von uns spielerisch an das Thema herangeführt, sollen sich selber ausprobieren und werden eingeladen, die eigenen Erlebnisse mit Tecklenburg als Heimat mit verschiedenen Techniken künstlerisch auszudrücken. Im Nachgang werden die Ergebnisse abfotografiert und mit technischen Effekten aufbereitet, sodass eine Übertragung in den virtuellen Raum und damit die Lebenswelt der Kinder und Jugendliche stattfindet“, erklärt sie die Gedanken hinter dem Projekt.

Bereits in den vergangenen Jahren und natürlich auch dieses Mal engagiert ist Susanne Tobergte von der Tecklenburger Wirtschaftsförderung, die in allen Projekten den partizipativen Ansatz herausstellt. Zusätzliche Förderung erfahren die Projekte durch die Kreissparkasse Steinfurt als Sponsor.

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