Stadt bittet um Unterstützung

Wohnraum wird dringend gesucht

Tecklenburg

Wohnraum ist auch in Tecklenburg knapp. Gerade anerkannte Asylbewerber haben es schwer, eine Mietwohung zu finden. Die Verwaltung setzt jetzt auf Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger.

Die Menschen, die derzeit noch in städtischen Unterkünften wie im alten Rathaus leben, würden gerne in eine eigene Wohnung umziehen. Foto: Stadt Tecklenburg

Die Stadt Tecklenburg hat nach eigenen Angaben seit 2015 mehr als 350 Asylbewerber betreut. Viele dieser Personen und Familien seien bereits gut integriert, hätten eine Arbeit gefunden und eine Wohnung mieten können. Einige hätten sich eine Perspektive in anderen Orten aufgebaut.

Zurzeit werden 130 neue Einwohner intensiver betreut. Das sind diejenigen, die entweder noch im Asylverfahren sind oder deren Asylverfahren bereits abgelehnt wurde, jedoch noch in Tecklenburg bleiben müssen, bis zur Rückkehr ins Heimatland, teilt die Stadtverwaltung mit.

Zusätzlich werden noch diejenigen intensiver betreut, die anerkannt sind, jedoch in städtischen Unterkünften wohnen. Sie dürfen eine Wohnung anmieten, haben aufgrund des angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt aber kaum eine Chance, etwas Geeignetes zu finden. Im Klartext heißt das: Die Hälfte derer, die noch in städtischen Unterkünften lebt, könnten und möchten eine eigene Wohnung anmieten. Das betrifft einige Familien beziehungsweise derzeit über 60 Personen, so die Verwaltung.

Diese Situation werde sich in naher Zukunft nicht ändern. Die Stadt brauche an dieser Stelle auch die Unterstützung der Bürger. Oft fehle es an Informationen über freien Wohnraum, da Wohnungen eher unter der Hand vergeben werden. „Ansonsten hoffen wir auf kreative Ideen, um zusätzlich Wohnraum anmieten zu können, zum Beispiel Wohnfläche, die bisher noch nicht vermietet worden ist oder eine andere Nutzung von Familienhäusern, in denen die Kinder das Haus verlassen haben“, schreibt die Stadt.

Aus Erfahrung könne festgestellt werden, dass gerade der eigene Wohnraum für die neuen Mitbürger ein wichtiger Meilenstein zur gelungenen Integration sei. Das Verantwortungsgefühl und die Motivation zur Integration würden mit einem eigenen Zuhause deutlich wachsen.

Anfragen beantworten die Integrationsbeauftragten der Stadt (E-Mail Integration@Tecklenburg.de, Eugen Chrost

 01 60/ 90 86 22 47, Rita Brinkmann

 01 51/56 95 45 49) oder in der Stadtverwaltung bei Frank Hentrup (

 0 54 82/70-39 55, E-Mail hentrup@tecklenburg.de.

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