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Denkmalschutz und künftige Nutzung Themen im Ausschuss

Zukunftspläne für den Bahnhof

Tecklenburg

Welche Pläne gibt es für den alten Bahnhof? Soll er unter Denkmalschutz gestellt werden? Um diese Fragen geht es am 20. April im Fachausschuss. Dort soll es weitere Informationen geben.

Ruth Jacobus

Was geschieht mit dem alten Bahnhof? Um diese Frage geht es in der nächsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses. Foto: Ruth Jacobus

Was geschieht mit dem alten Bahnhof? Diese Frage stellt sich bereits seit Jahren. Einerseits geht es um die künftige Nutzung, andererseits darum, ob das 120 Jahre alte Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden sollte. Antworten könnte es in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses geben, der am Dienstag, 20. April, tagt. Dort steht nicht nur die mögliche Denkmalwürdigkeit des Bahnhofes auf der Tagesordnung, sondern auch Planungen des Eigentümers. Die sollen in der Sitzung vorgestellt werden.

Denkmalwürdigkeit

Im vergangenen Jahr hatte sich der Stadtrat bereits mehrfach mit dem Thema Denkmalschutz befasst – und eine Entscheidung verschoben. Nun lautet der Beschlussvorschlag: „Der Rat der Stadt Tecklenburg beschließt, eine mögliche Denkmalwürdigkeit seitens des LWL-Denkmalamtes prüfen zu lassen.“ Grund für diesen Vorschlag ist, dass der Eigentümer nun Planungen für den alten Bahnhof vorlegen kann. Diese waren im vergangenen Jahr noch nicht abgeschlossen, weshalb der Rat eine Entscheidung verschoben hatte. Dass es im Grundsatz denkmalgerecht wiederhergestellt werden soll, ist auch ein Anliegen des Eigentümers.

Vor rund drei Jahren hatte er in Zusammenhang mit den „Tecklenburger Bergbahnen“ ein Bed- and Breakfast in dem Bahnhofsgebäude vorgesehen. Das Aus für die geplante Rodelbahn bedeutete für den Bahnhof gleichzeitig einen längeren Dornröschenschlaf, der bis heute anhält.

Künftige Nutzung

Doch nicht nur der Eigentümer hat sich Gedanken über eine künftige Nutzung gemacht, sondern auch das Bürgerbündnis und das Aktionsbündnis pro TWE (Teutoburger Wald-Eisenbahn). Das Gebäude sei ein Unikat in Nordrhein-Westfalen und könne als bedeutendes Zeugnis für die Geschichte der Klein- und Privatbahnen in der preußischen Provinz Westfalen und darüber hinaus angesehen werden, hatte das TWE-Bündnis vor einem Jahr geschrieben und darum gebeten, eine Unterschutzstellung nach dem Denkmalschutzgesetz überprüfen zu lassen. Das Bürgerbündnis hatte sich mit der gleichen Bitte an die Stadt gewandt und gleichzeitig angeregt, in dem Gebäude ein Dokumentations- und Informationszentrum der kulturellen und industriellen Geschichte des Tecklenburger Raumes einzurichten. „Die dann hoffentlich denkmalgeschützten Innenräume könnten, auch bei Nutzung durch eine den Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Gastronomie, einen authentischen Eindruck ehemaliger Eisenbahntradition geben.“

Die Sitzung des Ausschusses beginnt am Dienstag, 20. April, ausnahmsweise erst um 17.30 Uhr im Kulturhaus.

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