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Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Zuschüsse für kleine Projekte

Tecklenburg

Im Rahmen eines Verfügungsfonds soll privates Engagement zur Entwicklung und Aufwertung des Tecklenburger Zentrums unterstützt werden, Das sieht das Isek vor.

Ruth Jacobus

Dieser üppige Blumenschmuck sorgt in der Altstadt für ein besonderes Ambiente. Foto: Sabine Braungart

Um die Altstadt attraktiv zu gestalten und zu halten, bedarf es der Hilfe vieler Akteure. Unter anderem sind die Eigentümer der Häuser, Anlieger und Gewerbetreibende gefragt. Doch sie sollen Maßnahmen wie einheitlichen Blumenschmuck oder die Beleuchtung nicht alleine stemmen müssen. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) sieht einen sogenannten Verfügungsfonds vor: 200 000 Euro für fünf Jahre. 100 000 Euro sollen aus privaten Mitteln kommen. Der städtische Eigenanteil wird mit 30 000 Euro angegeben. 70 000 Euro werden aus Stadterneuerungsmitteln des Landes erwartet.

Konkret bedeutet dieser Fonds, dass Privatleute, die investieren, mit 50 Prozent Fördermitteln rechnen können. „Im Rahmen eines Verfügungsfonds soll privates Engagement zur Entwicklung und Aufwertung des Tecklenburger Zentrums unterstützt werden“, heißt es im Isek. Mit finanziellen Zuschüssen könnten

Tecklenburger Stadtmodelle

kleinteilige Projekte, Aktionen und Maßnahmen angestoßen und umgesetzt werden. Akteure, die sich für die Weiterentwicklung der Innenstadt engagieren, könnten so gestärkt werden. Zugleich eröffne der Fonds die Möglichkeit, finanzielle Mittel flexibel und lokal angepasst einzusetzen. Laut Isek wird angestrebt, „ein konkretes Paket aus investiven, investitionsvorbereitenden und nichtinvestiven Maßnahmen zu schnüren“.

Angestrebte Projekte sind nicht nur Lichtinszenierungen und einheitlicher Blumenschmuck an den Gebäuden in der Altstadt. Noch in diesem Jahr soll es „Tecklenburger Stadtmodelle“ geben. „Dabei handelt es sich um zwei Modelle aus Bronze, die das historische sowie das aktuelle Bild der Altstadt darstellen und die Erfahrbarkeit der historischen Stadt und ihres heutigen Erscheinungsbildes – auch für Menschen mit Beeinträchtigung des Sehvermögens – gewährleisten“, beschreibt das Isek das Projekt. In Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein sollen die Modelle auf dem historischen Marktplatz errichtet werden und diesen als Identifikationsort für die Bevölkerung weiter stärken.

Auch diese Maßnahme stammt bereits aus dem Integrierten Handlungskonzept aus dem Jahr 2011, ist aber bislang nicht umgesetzt worden. Allerdings wurde 2013 eine städtische Richtlinie zur Abwicklung des Verfügungsfonds beschlossen. Diese sei nun an die Anforderungen entsprechend des Isek anzupassen, heißt es abschließend.

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