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75 Jahre Kreissportbund

Vom vorsichtigen Neubeginn nach dem Krieg zum Dachverband für über 300 Vereine

Kreis Steinfurt

Es waren harte Zeiten, als sich der Vorläufer des heutigen Kreissportbunds (KSB), der Kreissportverband, Ende August 1946 mit dem Segen der britischen Besatzungsbehörden in einer Burgsteinfurter Kneipe gründete. Das Land lag gut ein Jahr nach dem Ende des Nazi-Terrors in Trümmern, Sport kannten die meisten noch durch „Kraft durch Freude“-Aktionen oder als BDM-Mädel.

 Von Michael Hagel

Die KSBler Uli Fischer (r.) und Stefan Kipp (l.) mit Landrat Martin Sommer (2.v.l.) beim Hissen der Weltkindertags-Flagge am Kreishaus. Das große Spielfest dazu musste coronabedingt nach 2020 auch in diesem Jahr abgesagt werden, aber immerhin gibt es kreisweit 22 dezentrale Aktionen der nach wie vor motivierten Partner. Nun hoffen alle auf das kommende Jahr. Foto: Hagel

75 Jahre ist das nun her, aus dem anfangs für alles Sportliche zuständigen Kreissportverband hat sich der Kreissportbund entwickelt, dem in NRW inzwischen 71 Fachverbände und im gesamten Kreisgebiet über 300 Vereine angehören. Nachdem die größte Not überwunden war, lebten die Deutschen eher ungesund, die „Fresswelle“ der 50er-Jahre ließ viele zuvor dürre Körper unförmig werden. In den 70er-Jahren legte der KSB daher sein Augenmerk auf den Breitensport. „Trimm dich fit!“, lautete seinerzeit die Parole, das dazugehörige Männchen kennen viele ältere Semester sicher noch.

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