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Kreisalarmübung der Jugendfeuerwehren in Westerkappeln

„Hier läuft alles wie geschmiert“

Westerkappeln

19 Jugendfeuerwehrgruppen mit über 400 Aktiven waren am Samstag im Übungseinsatz der Jugendfeuerwehren im Kreis.

Heinrich Weßling

Wasser marsch: Auch die Kleinsten packten mit an. Foto: Heinrich Weßling

Als am Samstag gegen 14 Uhr die Sirenen in Westerkappeln ertönten, war dies der Startschuss für die Kreisalarmübung 2017 der Jugendfeuerwehr. Wer zu diesem Zeitpunkt auf der Osnabrücker Straße unterwegs war, sah ein Feuerwehrfahrzeug nach dem anderen in Richtung Gartenkamp fahren.

19 Jugendfeuerwehrgruppen mit über 400 Aktiven waren im Übungseinsatz. Das Szenarium spielte sich im Bereich des Gewerbegebietes Gartenkamp ab. Über ein dreiviertel Jahre hatten die beiden Verantwortlichen der Westerkappelner Jugendwehr, Markus Schröer und sein Stellvertreter Patrick Knoll, an diesem Übungs-Event gearbeitet.

Die Westerkappelner Jugendwehr stand diesmal nur in der zweiten Reihe. „Wir waren mit technischen und organisatorischen Aufgaben voll eingebunden und konnten uns nicht an der Übung beteiligen“, sagte Schröer.

„Hier im Gewerbegebiet hatten wir alle Möglichkeiten, diverse Übungseinheiten für die Teilnehmer vorzubereiten: Vom Gebäudebrand mit Personen in Gefahr, über den Dachstuhlbrand mit Drehleitereinsatz, den Werkstattbrand bis hin zu technischen Hilfeleistungen für Personen.“

Bevor es aber richtig los ging, standen die Einsatzkräfte auf ihren Bereitschaftsplätzen. Gleich fünf Einsatzorte waren für die Einsatzkräfte vorher festgelegt worden, um dann je nach Bedarf und Einsatz abgerufen zu werden.

In voller Montur ausgestattet ging es los. Jungen und Mädchen waren im Einsatz – ehrgeizig und mit vollem Elan, stellte später der Leiter der Arbeitsgruppe in der Kreisleitstelle, Dieter Krawietz, fest. Er war zusammen mit Udo Röllenblech vom Kreis Steinfurt bei der Übung, um den aktuellen Ausbildungsstand der Jugendwehr zu beobachten.

Eine der größten Einsatzgruppen war die Jugendwehr aus Rheine. „Rund 50 Jugendliche haben wir im Schlepptau, um hier in der Halle eine Personensuche, einen Löschangriff, das Erstellen einer Wasserentnahmestelle zum Hydranten und einen Verletztensammelplatz zu errichten“, sagte der 22-jährige Jonas Löcke, stellvertretender Leiter der Jugendfeuerwehr. „Hier in Westerkappeln läuft alles wie geschmiert. Die Veranstaltung ist gut organisiert und vorbereitet. Ich finde das ganz toll, was die Westerkappeln hier vorbereitet und geleistet haben“, sagte Löcke.

Dieter Krawietz war voll des Lobes angesichts des umfangreichen Szenariums, das hier angeboten und vorbereitet worden war. Als nach gut 90 Minuten alle Gruppen ihre Aufgaben erledigt hatten, lautete das Kommando. „Schläuche aufrollen und einpacken. Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus in Westerkappeln für eine Abschlussbesprechung und ein erstes Fazit. Als Übungsbeobachter waren der Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier und Westerkappelns Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer gekommen. Meier lobte die gute Abstimmung. „Jugendfeuerwehr ist gut und wichtig“, ergänzte er. Viele gestandene Kameraden, die heute ihren Dienst in der Wehr ausüben, hätten ihre ersten Erfahrungen und Grundkenntnisse in der Jugendfeuerwehr gesammelt.

Große-Heitmeyer ergriff das Wort: „Danke ihr seid gut gewesen. Hier in Westerkappeln wird die Arbeit in der Jugendfeuerwehr gelebt. Eine gute Jugendfeuerwehr sorgt für die Sicherheit von Morgen der Bürger in der Gemeinde.“

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