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„Lebendiger Adventskalender“

„Oh Tannenbaum“ im Flüchtlingsheim

Westerkappeln

Die christliche Adventszeit soll ja eine Zeit der Nächstenliebe sein – im besten Falle Menschen gegenüber, die ihre Hände hilfesuchend ausstrecken. Was könnte da näher liegen, als mit den Flüchtlingen in der Gemeinde etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten ? Das 13. Türchen des „Lebendigen Adventskalenders“ wurde am Sonntag deshalb am Hof Parkmann geöffnet.

Christoph Pieper

Unter dem Weihnachtsbaum stimmten Gäste und Flüchtlinge gemeinsam „Oh Tannenbaum“ an. Foto: Christoph Pieper

Die christliche Adventszeit soll ja eine Zeit der Nächstenliebe sein – über die Familiengrenzen hinaus, durchaus mal am Arbeitsplatz im Kollegenkreis und im besten Falle Menschen gegenüber, die ihre Hände hilfesuchend ausstrecken. Was könnte da näher liegen, als mit den Flüchtlingen in der Gemeinde etwas Adventszeit zu verbringen und Weihnachtsstimmung zu verbreiten ?

Das haben sich auch der Flüchtlingshilfeverein Wabe Westerkappeln und das Evangelische Familienzentrum Westerkappeln gedacht, die das 13. Türchen des „Lebendigen Adventskalenders“ am Sonntag kurzerhand am Hof Parkmann öffneten.

Foto: Christoph Pieper

Rund 40 Westerkappelner fanden den Weg zu dem alten Haus Am Königsteich, in dem momentan 19 Flüchtlinge leben. „Wir haben alles recht kurzfristig organisiert und finden es toll, dass so viele Leute da sind“, sagte Frauke Helmich, stellvertretende Wabe-Vorsitzende.

Den Eindruck konnte Anja Peters vom Evangelischen Familienzentrum Am Kapellenweg bestätigen. „Sonst kommen täglich zwischen 10 und 30 Leute. Heute ist hier schon gut was los.“

Foto: Christoph Pieper

Und so wurde in der anbrechenden Dämmerung zusammen gesungen und geplaudert. Etwas alkoholfreier Punsch und selbst gebackene Kekse durften natürlich auch nicht fehlen. Zu Gast waren auch einige Flüchtlingsfamilien, die eigentlich in anderen Häusern in der Gemeinde wohnen. „Es entsteht mehr und mehr eine Gemeinschaft“, freuten sich auch andere Mitglieder des Wabe e.V.

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam den weihnachtlichen Gassenhauer „O Tannenbaum“ und das hatte auch seinen Grund. Eine Gärtnerei hatte zum Wochenende eine Tanne gestiftet und so versprüht der gold-glitzernde Baum seit Sonntag etwas Weihnachtsstimmung in dem Haus Am Königsteich.

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