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Hoffstädt: „Er war beliebt“

Wegen Missbrauchs verurteilter Priester in St. Margaretha in Kinder- und Jugendarbeit aktiv

Westerkappeln

Der Priester, der, wie berichtet, trotz Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs weiterhin über Jahrzehnte in verschiedenen Bistümern gearbeitet hat, war in der Westerkappelner St.-Margaretha-Gemeinde in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Er lud zu Gruppenstunden und Fahrten ein und diskutierte mit den Heranwachsenden aus der Gemeinde über die Bibel und bereitete sie auf ihre Erstkommunion und Firmung vor.

Katja Niemeyer

Große Bestürzung und Betroffenheit in der Kirchengemeinde St. Margaretha: Ein Priester, der von 1975 bis 1978 in der Kinder- und Jugendarbeit tätig war, hatte wenige Jahre zuvor wegen „fortgesetzter Unzucht mit Kindern und Abhängigen“ im Gefängnis gesessen. Foto: Katja Niemeyer

„Der Priester ist uns in positiver Erinnerung geblieben“, erklärt Veronika Hoffstädt auf Nachfrage unserer Zeitung. „Er war beliebt.“ Hoffstädt ist Mitglied des Kirchenvorstands sowie Organistin und Chorleiterin. Als der Priester 1975 - drei Jahre, nachdem er wegen "fortgesetzter Unzucht mit Kindern und Abhängigen“ zu einer Haftstrafe verurteilt worden war - nach Westerkappeln kam, war sie 13. Rund drei Jahre war der Geistliche anschließend in St. Margaretha als Aushilfspfarrer im Einsatz, unterstützte den damaligen Pfarrer vor allem an den Wochenenden.

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