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Untersuchung durch Wolfsberater

Wieder ein Damwild-Riss in Westerkappeln: Nutztierzüchter haben Angst vorm Wolf

Westerkappeln

In Westerkappeln geht bei Nutztierhaltern die Angst vorm Wolf um. Nachdem vor zwei Wochen ein Damwild-Spießer auf einer Wiese in der Bauerschaft Westerbeck gerissen wurde, haben die selben Züchter am Mittwochmorgen in ihrem Gatter ein weiteres getötetes Tier gefunden. „Das war eindeutig ein Wolf“, ist der Eigentümer überzeugt.

Frank Klausmeyer

Wolfsberater Jan-Dirk Hubbert sichert penibel alle Spuren. Dazu vermisst er auch den Kadaver des Damtieres. Im morastigen Boden ist eindeutig eine Fährte zu erkennen (Bild rechts) – ob die Trittsiegel von Wolf oder Hund stammen ist noch unklar.Erneut hat der Räuber ein Loch unter den Zaun gegraben, um in das Gatter zu kommen. Im Drahtgeflecht des Zaunes sind einige Haare hängengeblieben. Auch sie werden ins Labor geschickt. Foto: Frank Klausmeyer

Jan-Dirk Hubbert vom Regionalforstamt Münsterland, der im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) auch als Wolfsberater unterwegs ist, hält das für möglich. „Es kann aber auch genauso gut ein Hund gewesen sein.“

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