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Geisthövel-Ausstellung

1230 Euro für die Aktion Benjamin

Ahlen

16 Kunstwerke wurden für den guten Zweck verkauft. Den Erlös übergab Hartmut Rogalla als Initiator der Ausstellung „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht – und die Antwort der Kunst“ an eine Vereinigung, die sich um Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten kümmert.

-mis-

Hartmut Rogalla (r.) übergab die Spende aus der Verkaufsausstellung an Pater Hermann-Joseph Schwerbrock. Foto: Marina Schwandt

Die Ausstellung „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht – und die Antwort der Kunst“ von Kati und Hartmut Rogalla hat ihr Ende gefunden. Insgesamt 15 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit 33 Objekten an der Ausstellung beteiligt und Werke aus verschiedenen Stil- und Kunstrichtungen beigesteuert – Tusche, Aquarell, Fotografie, Lyrik und vieles mehr. Mit dabei waren unter anderem Manfred Brückner, Klaus Schwandt, Tatiana Karol und Karl Pichol.

Die Kunstwerke konnten während der Ausstellung im Geisthövel 2.0 von Interessierten erworben werden. „Verkauft haben wir 16 Objekte“, verkündete Hartmut Rogalla jetzt. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern und Käufern für die Unterstützung der Ausstellung. „Es war eine bemerkenswerte Aktion“, sagte Hartmut Rogalla und betonte noch mal, dass trotz des schweren Themas doch sehr viel Bemerkenswertes zustande gekommen sei.

Menschlichkeit als höchstes Gut

Wie vorgesehen geht der Erlös von insgesamt 1230 Euro an die Aktion Benjamin. Pater Hermann Joseph Schwerbrock nahm die Spende dankend entgegen. „Jedes Kind, das hier behandelt wird, nimmt die Hoffnung mit nach Hause, dass Menschlichkeit doch noch das höchste Gut auf Erden ist“, sagte der Pater in Anlehnung an eine indische Weisheit. Bald könnten wieder neue Kinder behandelt werden: „Wir stehen in den Startlöchern.“

Die Aktion Benjamin ermöglicht es Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, nach Deutschland zu kommen, um hier medizinisch versorgt zu werden. Das St.-Franziskus-Hospital steht dabei mit vielen weiteren Krankenhäusern in Kooperation mit dem Friedensdorf Oberhausen, das den Transport, die Unterbringung und weitere Versorgung der jungen Patienten sichert.

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