Aktion „Stadtradeln“ startet wieder

128 439 Kilometer sind zu schlagen

Ahlen

Ob zur Arbeit oder zur Schule, in der Freizeit oder einfach nur so, weil es Spaß macht: Das Fahrradfahren ist nicht nur die gesündeste Art sich fortzubewegen, es schont von allen Möglichkeiten, die von A nach B führen, auch das Klima am meisten.

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„Ahlen ist vorbildlich fahrradfreundlich“ – das sagen Experten der Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte in NRW (AGFS) nach ihrer Radtour durch die Stadt. Das Bild zeigt Andreas Mentz, Frank Meyer, Manfred Steinborn (AGFS), Günter Rosenke, Christine Fuchs, Dr. Alexander Berger und Franz Lindner (P3-Agentur, v.l.) Foto: Stadt Ahlen

Überzeugen werden davon alle, die es noch nicht glauben können, die Teilnehmer der Aktion „Stadtradeln“. Von Sonntag, 25. August, bis Samstag, 14. September, gilt es, die 128 439 Kilometer zu schlagen, die im vergangenen Jahr mit vereinten (Waden-)Kräften in Ahlen erradelt worden sind. In diesem Zeitraum können Mitglieder des Stadtrates sowie alle Bürger, die in Ahlen arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne „Stadtradeln“ mitmachen, möglichst viele Radkilometer sammeln und dabei attraktive Preise gewinnen. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt per Internet unter www.stadtradeln.de/ahlen.

Die Zahl derer, die in Ahlen aufs Rad setzen, nimmt auch dank der „Stadtradeln“-Aktion immer weiter zu. „Was auch kein Wunder ist“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Vieles sei in den vergangenen Jahren passiert, damit Ahlen zu Recht im Besitz des Titels einer fahrradfreundlichen Stadt ist.

Überzeugt hat sich davon jüngst auch das Präsidium der „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte in NRW“ (AGFS). Die Mitglieder nutzten ihre Sitzung in Ahlen, zu der Präsidiumsmitglied Berger in die Wersestadt eingeladen hatte, für eine ausgedehnte Fahrradtour.

Geführt und begleitet wurde die Radlergruppe von Stadtbaurat Andreas Mentz sowie David Knor, Mobilitätsmanager der Stadt Ahlen. Das hervorragend sommerliche Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass Alexander Bergers Präsidiumskollegen Frank Meyer (Oberbürgermeister der Stadt Krefeld), Günter Rosenke (Landrat des Kreises Euskirchen) und AGFS-Vorstand Christine Fuchs die fahrradfreundlichen Sonnenseiten der Stadt zu sehen bekamen. Dabei erhielten insbesondere die neugestaltete Südspange und die Radverkehrsführung im neuen Ovalverkehr am Gebrüder-Kerkmann-Platz das Prädikat „vorbildlich“. Und auch vom Zechenbahnradweg hatten die Fachfrau und ihre männlichen Begleiter durchweg begeisterte Meinungen.

Man könne in Ahlen stolz auf das Erreichte sein, hieß es aus den Reihen des Präsidiums. Hier sei zu erkennen, wie Radverkehrsförderung den richtigen Weg gehe. „Andere Städte träumen davon, dass sie ein Viertel aller Wege mit dem Rad zurücklegen – wie wir in Ahlen“, fügte Bürgermeister Berger an.

Mit dem Ende der Sommerferien heißt es nun wieder drei Wochen lang „,Stadtradeln‘ für ein besseres Klima.“ „Beim ,Stadtradeln‘ geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erklärt Mobilitätsmanager David Knor. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Knor gibt zu bedenken, „dass auch in Ahlen noch viele kurze Wege unsinnigerweise mit dem Auto zurückgelegt werden.“ Jeder könne ein „Stadtradeln“-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb dabei zu sein. „Radler sollten so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen.“

Zum Thema

Für weitere Auskünfte rund ums „Stadtradeln“ steht Mobilitätsmanager David Knor zur Verfügung unter Telefon 5 94 93 oder E-Mail stadtradeln@stadt.ahlen.de.

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