1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Tragischer Unfall in Ahlen: Kollision mit Krad endet tödlich

  8. >

Tragischer Unfall auf der Bergamtsstraße

Kollision mit Krad endet tödlich

Ahlen

Ein 66-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Recklinghausen ist am Montagnachmittag auf der Bergamtsstraße von einem Pritschenwagen erfasst und überrollt worden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Von Max Lametz und Christian Wolff

Der Pritschenwagen kam nach dem Zusammenprall in Höhe des Abzweigs zur Zeche Westfalen nach links von der Bergamtsstraße ab. Das Motorrad überrollte er dabei. Foto: Christian Wolff

Mehr als eine halbe Stunde lang hatten die Rettungskräfte versucht, den Motorradfahrer zu reanimieren – erfolglos. Der 66-jährige Mann aus dem Kreis Recklinghausen, der mit seinem Krad am Montagnachmittag auf der Bergamtsstraße von einem Pritschenwagen erfasst wurde, verstarb jedoch, bevor ihn ein hinzugerufener Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik fliegen konnte.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer des Pritschenwagens auf der Bergamtsstraße in Richtung Schlingenfeld unterwegs, als der Motorradfahrer von rechts aus der Zufahrt zur Zeche Westfalen kam und auf die Bergamtsstraße abbiegen wollte. Das Kraftrad prallte mit voller Wucht gegen die Front des Wagens, dessen Windschutzscheibe dabei splitterte.

Dramatische Minuten

Der Mercedes vom Typ „Sprinter“ kam zugleich nach links von der Fahrbahn ab, wo er im Grünstreifen zum Stehen kam. Er überrollte dabei das Kraftrad, dessen Fahrer ebenfalls unter das Baustellenfahrzeug geriet, aber nicht eingeklemmt wurde. Der Mercedes-Fahrer erlitt einen schweren Schock.

Um 16.53 Uhr wurde der Notruf aus dem Ahlener Osten durch einen Jogger abgesetzt, der auf dem Weg in die Bauerschaft Guissen war und den Unfall mitbekommen hatte. Dramatische Minuten erlebten der Augenzeuge sowie die wenige Minuten darauf eingetroffenen Feuerwehr- und Polizeikräfte.

Der Rettungsdienst befreite den nicht mehr ansprechbaren Motorradfahrer zunächst aus seiner Lage und begann mit der notärztlichen Erstversorgung. Schnell wurde klar, dass der 66-Jährige lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte, so dass Rettungshubschrauber „Christoph 8“ verständigt wurde. Während die Reanimation lief, landete dieser auf der Schotterfläche zwischen Zeche und Bergamtsstraße, die für längere Zeit unpassierbar blieb.

Große Betroffenheit bei Einsatzkräften

Die Feuerwehr – vor Ort waren Kräfte der Hauptwache unter Einsatzleitung von Thomas Wittenbrink – stellte parallel den Brandschutz sicher, da aus dem Motorrad Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Dann wurde der Motorradfahrer in einen bereitstehenden Rettungswagen getragen, doch für ihn kam letztlich jede Hilfe zu spät. Die Betroffenheit war allen Beteiligten deutlich anzusehen.

Polizeibeamte untersuchten anschließend die Unfallstelle und wollen nun den genauen Hergang dieses tödlichen Unfalls ermitteln.

Startseite
ANZEIGE