1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Neuer Termin und neues Konzept

  8. >

„9. Neue Ahlener Woche“ im Mai

Neuer Termin und neues Konzept

Ahlen

Klimaschutz ist in aller Munde, Nachhaltigkeit ein virulentes Thema, das nahezu alle Lebensbereiche betrifft. Als Schwerpunktsetzung soll es jetzt auch der „Neuen Ahlener Woche“ eine etwas andere inhaltliche Ausrichtung geben.

Von Peter Harke

Noch mehr "bespielt" werden als in der Vergangenheit soll bei der "9. Ahlener Woche" das Außengelände auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz. Foto: Peter Harke

„Die Welt hat sich verändert und auch die Neue Ahlener Woche!“ Unter dieser Überschrift kündigt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) in einer Pressemitteilung an, die traditionelle Gewerbeschau „auf wahrlich neue Füße“ stellen zu wollen. So soll nach der Absage des ursprünglichen Termins im März deren neunte Auflage nun doch in diesem Jahr stattfinden, und zwar am Wochenende vom 13. und 14. Mai, somit verkürzt auf zwei Tage und mit verändertem Konzept, aber am angestammten und bewährten Ort, dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz.

Verkürzung auf zwei Tage

„Die Welt hat sich verändert und auch die Neue Ahlener Woche!“ Unter dieser Überschrift kündigt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) in einer Pressemitteilung an, die traditionelle Gewerbeschau „auf wahrlich neue Füße“ stellen zu wollen. So soll nach der Absage des ursprünglichen Termins im März deren neunte Auflage nun doch in diesem Jahr stattfinden, und zwar am Wochenende vom 13. und 14. Mai, somit verkürzt auf zwei Tage und mit verändertem Konzept, aber am angestammten und bewährten Ort, dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz.

WFG-Geschäftsführer Stefan Deimann

„Unsere Idee ist, das Ganze zu verschlanken und dadurch auch die Kosten zu senken“, erläutert WFG-Geschäftsführer Stefan Deimann im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Zeltmiete etwa habe sich verdreifacht, entsprechend müssten auch die Standgebühren erhöht werden, das aber wäre für viele Aussteller „nicht mehr darstellbar“. Hinzu käme der Aufwand für den Messebau sowie der Personaleinsatz. Daher, glaubt Deimann, komme es den Unternehmen entgegen, auf den Freitag zu verzichten und ihnen erweiterte Möglichkeiten zu bieten, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf der „nahezu unendlichen“ Freifläche des Kirmesplatzes zu präsentieren. Daher werde es nur noch ein 600 Quadratmeter großes Zelt geben statt zuletzt fünf.

Auch inhaltlich ist eine Neuausrichtung der „NAW“ vorgesehen, unter dem Motto „Nachhaltigkeit = Ressourcenschonend“ soll der Schwerpunkt auf einem Thema liegen, das brandaktuell ist und eine große Bandbreite besitzt, von der gesunden Ernährung über energieeffizientes Bauen bis zu Digitalisierung und E-Mobilität. Dabei, betont Deimann, soll die „Ahlener Woche“ ihren Charakter als „klassische Gewerbeschau“ aber behalten und für die Besucherinnen und Besucher interessant bleiben. Auch eine Eventfläche sei geplant. „Aber da sind wir noch dabei, zu verifizieren, was wir organisieren können“, so Stefan Deimann.

Akquise läuft

Ihre Tore öffnen soll die Messe am Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Auf Eintritt will die WFG diesmal verzichten. Er sei „guter Dinge“, sagt der WFG-Chef, dass das neue Konzept Anklang finden wird. „Wir gehen jetzt in die Akquise, haben auch schon einige feste Zusagen.“

Startseite