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Familientag zum Abschluss der Herbstkirmes

Ahlen und Rummel – das passt einfach

Ahlen

Schlangen am Eingang und vorm „Break Dance“ – der letzte Tag der Herbstkirmes lief noch einmal richtig gut. Das freut Schausteller und Gäste gleichermaßen.

Von Martin Feldhausund

Der Familientag war ein Besuchermagnet. Foto: Martin Feldhaus

Was ist am letzten Tag der Kirmes? Na klar, Familientag. Und der entpuppt sich auch bei der diesjährigen Herbstkirmes trotz Einlasskontrollen und 3G-Regel als absoluter Besuchermagnet.

Schon am frühen Nachmittag belagern viele Eltern und Großeltern mit dem Nachwuchs die zahlreichen Fahrgeschäfte auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz. Später kommen auch viele Jugendliche hinzu, die im Autoscooter oder im „Break-Dance“ jede Menge Spaß haben. Die Ahlener und ihre Kirmes – das passt auch in diesem Jahr.

Kettenkarussell hoch im Kurs

„Einmal gehen wir mit den Kindern eigentlich immer über die Kirmes“, sagt etwa Jacqueline Paschel. Die

verschiedenen Fahrgeschäfte sind verlockend. Beim Rundgang für den Nachwuchs ein Muss: das Kettenkarussell. „Das steht hoch im Kurs“, sagt Jacqueline Paschel und genehmigt eine Fahrt, die für leuchtende Augen und jede Menge Spaß sorgt.

Erst ins Kettenkarussell, dann in den Musikexpress: Kira (l.) und Annabel. Foto: Martin Feldhaus

Kettenkarussell? Das finden auch Kira (7) und Annabel (9) nicht schlecht. Ihr Favorit aber ist ein echter Klassiker: der Musikexpress, in dem schon die Eltern und Großeltern der heutigen Kinder ihre Runden gefahren sind. Da geht’s mit ihren Müttern hin. „Die Kinder haben hier auf jeden Fall Spaß“, betonen die und sind sich einig: Zwei Mal im Jahr ein Besuch auf der Kirmes gehört einfach dazu. Wenn auch nicht zwangsläufig am Familientag, wie jetzt bei der Herbstkirmes.

Anja Crämer freute sich über die gute Resonanz der Herbstkirmes bei den Ahlenern. Foto: Martin Feldhaus

Dass der in diesem Jahr so gut angenommen wird, liegt vermutlich neben zahlreichen attraktiven Angeboten der insgesamt 67 Schausteller und den vergünstigten Preisen auch am verregneten Sonntag, der nicht so viele Kirmesfans gelockt hat, wie die anderen Tage.

Die laufen dafür gut. „Wir sind sehr zufrieden, wenn es so angenommen wird“, sagt etwa Anja Crämer aus Düren, die mit ihrem Karussell „Balluna“ ein Angebot für die jüngeren Besucher macht. Das sei keine Selbstverständlichkeit, da man in anderen Städten mit anderen Formaten als einer klassischen Kirmes derzeit oft eine gewisse Zurückhaltung spüre. „Wir sind froh, dass wir wieder arbeiten können“, betont Anja Crämer und sammelt die Fahrchips bei den jungen Gästen ein. Die einem Wellenflug ähnliche auf- und abgleitende Ballonfahrt lässt Kinderherzen höher schlagen. Einige Eltern und Großeltern schauen sich das lieber aus sicherer Entfernung an.

Ein vierbeiniger Bewacher passt beim Ballwerfen auf die Gewinne auf. Foto: Martin Feldhaus

Etwas weiter entfernt gehen vor allem Schülerinnen und Schüler nach der Schule beim „Break-Dance“ richtig in die Vollen – teils auch mehrmals hintereinander. Vor dem Kassenhäuschen muss man da schon mal ein wenig Wartezeit einplanen, bevor es rasant losgeht.

Und jetzt eine Achterbahnfahrt mit der ganzen Familie… Foto: Martin Feldhaus

Die gute Resonanz bleibt sogar, als am frühen Abend der Regen einsetzt. Der Platz ist gefüllt und vor dem Eingang an der Ostbredenstraße bildet sich eine Schlange Wartender, die die letzten Kirmesstunden noch mal voll ausnutzen möchten. Herbstkirmes in Ahlen? Das passt einfach. „Dass das hier läuft, ist selbstverständlich“, weiß auch Anja Crämer, die zum fünften und sicher nicht zum letzten Mal mit „Balluna“ in Ahlen war.

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