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Sport- und Freizeitausschuss

Alle Sportler wollen nach draußen

Ahlen

Sport im Freien ist mit Einschränkungen wieder möglich. Die Verwaltung gab im Sport- und Freizeitausschuss einen Überblick, was geht und was - noch - nicht.

Ralf Steinhorst

Kein Landeszuschuss für die Vitalisierung der Sportanlage Hövenerort: Trotzdem soll die Sanierung vorangetrieben werden. Foto: Ralf Steinhorst

Wie sieht die aktuelle Sportstättenbelegung in Ahlen aus? Fachbereichsleiter Christoph Wessels mochte im Sport- und Freizeitausschuss am Donnerstag nur über die Nutzung der Outdooranlagen berichten, die seit Montag unter Einschränkungen wieder genutzt werden können. Sporthallen sind weiterhin geschlossen.

„Seit Montag haben wir eine neue Ausgangssituation“, verwies Christoph Wessels auf die neueste Fassung der Coronaschutzverordnung. Gruppen bis zu höchstens 20 Kinder bis zum Alter von 14 Jahren dürfen zusammen mit bis zu zwei Ausbildern auf den Plätzen Sport treiben. Das Problem: Derzeit gilt noch die Winterbelegung, viele der betroffenen Sportler hätten normalerweise in der Halle Sport. Jetzt aber wollen alle nach draußen, sogar die Schwimmer mit Trockentraining. Neben den Fußballern wollen auch die Leichtathleten wieder ran, allerdings müssten weiterhin Abstandsregeln befolgt werden.

Christoph Wessels

Genutzt werden aktuell Lindensportplatz, Sportpark Nord, Wersestadion und der Sportplatz Vorhelm. Allerdings sollen die Rasenplätze noch geschont werden. Umkleidekabinen und Duschen können nicht genutzt werden. „Wir setzen zurzeit die Aufgabe um, dass coronabedingter Betrieb umgesetzt werden kann“, betonte Christoph Wessels und hoffte, dass um Ostern alle Rasenplätze wieder freigegeben werden können. Trotzdem befand er: „Für den Sport ist es eine gute Entwicklung.“

Kein Landeszuschuss für Kunstrasenplatz

Auf Nachfrage vom Stadtsportverbandsvorsitzenden Martin Hummels, ob für die Umwandlung der Sportanlage Hövenerort von einem Asche- in einen Kunstrasenplatz Landeszuschüsse fließen, bedauerte Christoph Wessels, dass die Stadt bei diesem Antrag nicht zum Zuge gekommen sei. Trotzdem werde an der Umsetzung festgehalten, im Haushalt wurde bereits ein Betrag zur Vitalisierung eingestellt.

Der FDP-Antrag vom 24. August vergangenen Jahres, einen Arbeitskreis zur Erstellung eines Sportentwicklungsplans ins Leben zu rufen, soll jetzt umgesetzt werden. Der Ausschussvorsitzende Rolf Leismann (BMA) schlug vor, dass jede Fraktion einen Vertreter in das Gremium entsenden soll, ebenso die Verwaltung und der Stadtsportverband. Die Leitung sollen die stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Dietmar Kupfernagel (CDU) und Udo Zambo (SPD) übernehmen. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag ohne weitere Diskussion zu.

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