„Stadtbildmacher“

Angebot für Haus Holtermann

Ahlen

Die „Ahlener Stadtbildmacher“ kämpfen weiter für den Erhalt und die Sanierung des Hauses Holtermann am Markt. Für Samstag, 7. September, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr kündigt der Verein eine weitere Postkartenaktion an, wie sie schon im Februar erstmals durchgeführt worden war, leider ohne Erfolg. Die „Stadtbildmacher“ starten nun einen zweiten Versuch, um den Ei­gentümer zum Handeln aufzufordern.

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Das Haus Holtermann am Markt verkommt immer mehr zu einem Schandfleck. Die „Ahlener Stadtbildmacher“ wollen jetzt erneut mit einer Postkartenaktion den Eigentümer zum Handeln auffordern. Foto: Christian Wolff

500 Postkarten wurden erneut gedruckt und werden durch die Aktiven an die Besucher des Wochenmarktes verteilt. Auf der Vorderseite der Karten wird der Grundgesetzartikel 14 zitiert: „Eigentum verpflichtet“. Auf die Rückseite können die Ahlener eigene Kommentare schreiben, auch persönliche Botschaften an den Eigentümer, dem alle Karten zugestellt werden sollen.

Silke Büscher-Wagner

Zur Intention erklärt Silke Büscher-Wagner in einer Pressemitteilung: „Wir wünschen uns eine schnelle Sanierung durch den Eigentümer oder einen Verkauf der Immobilie. Falls Herr Arztberg verkaufen möchte, darf er sich gern an uns wenden. Wir werden das Geld auftreiben, wenn der Preis fair ist.“

Seit zwei Jahren engagieren sich die „Stadtbildmacher“ auch für eine Nachnutzung der denkmalgeschützten Trafostation im Berliner Park. Mittlerweile wurde ein Konzept durch einen Architekten erstellt, das in Kürze der Stadt Ahlen präsentiert werden soll. Am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 8. September, wollen die Vereinsmitglieder darüber vor Ort, an der Trafostation, mit Interessierten ins Gespräch kommen. Zusätzlich wird es in der Zeit von 11 bis 16 Uhr einen Infostand geben zu dem aktuellen Thema „Plastik einsparen im alltäglichen Leben“, animiert durch die Freitagsproteste „Friday for Future“.

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