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Kein akuter Bedarf an zusätzlichen Impfangeboten

Apotheken noch in Wartestellung

Ahlen

Grundsätzlich wären sie bereit, dabei mitzuhelfen, die Impfquote zu erhöhen, trotz des zusätzlichen Aufwands. Die meisten Apotheker sehen jedoch gegenwärtig keinen akuten Bedarf dafür, dass auch sie nun Impfungen gegen Corona durchführen, und wollen noch abwarten.

Von Peter Harke

Dimitra Vais zieht im Impfzentrum Ahlen-Süd in der ehemaligen Mammutschule Spritzen auf. Ob sie das demnächst auch an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz in der „Hansa-Apotheke“ tun soll, hat ihr Chef Matthias Bußmann noch nicht entschieden. Foto: Peter Harke

„Prima, dass wir dürfen. Aber sollen wir, müssen wir auch?“ Das, sagt Peter Fink, sei in etwa der vorherrschende Tenor in der Apothekerschaft zum Thema Impfen. Grundsätzliche Bereitschaft ja, aber keine Eile damit, zusätzlich zum normalen, ohnehin schon durch Corona erschwerten Tagesgeschäft auch noch selbst gegen die Pandemie anzuspritzen. Von einem Startschuss, der da heute gefallen sein soll, will Fink denn auch nicht sprechen, allenfalls ein „Schüsschen“ sei das gewesen, so der Inhaber der „Finken-Apotheken“ an der Weststraße und am Krankenhaus. Für ihn kommt die ganze Aktion sowieso „viel zu spät“ und gehe zum jetzigen Zeitpunkt am Bedarf vorbei, der sicher vor einigen Monaten noch größer gewesen wäre.

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