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Kunstverein Ahlen

„Art Parcour“ einmal quer durch die Innenstadt

Ahlen

Die Ambivalenz des Stadtraums soll sichtbar werden. Wie? Sven Henric Olde hat da eine Idee.

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Beteiligt an dem Kunstprojekt sind insgesamt 15 Künstlerinnen und Künstler. Foto: Kunstverein

Die Innenstadt in einen Kunstraum zu verwandeln, hat sich der Kunstverein Ahlen einmal mehr auf die Fahnen geschrieben. Dazu hat der künstlerische Leiter Sven Henric Olde für den 28. August Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Provenienz – Malerei, Bildhauerei, Installation und darstellende Künste – eingeladen, um in leerstehenden Geschäftslokalen an der Ost- und Weststraße sowie auf dem Marktplatz, dem Rathausvorplatz und dem Gebrüder-Kerkmann-Platz Kunst entstehen zu lassen, so dass die Passanten den Prozess (Work In Progress) unmittelbar mitverfolgen können.

Die Liste der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler aus Ahlen, Hamm, Köln, Münster und Bielefeld umfasst 15 Namen. Dabei handelt es sich um Johanna Hodler, Leon Pöhler, Leon Schäfer, Marvin Backhaus, Maximilian Hallermann, Paulina Dornfeldt, Sergej Davydov, Stephan Us, Stephanie Sczepanek, Susanne Bendek, Timm Hellmich, Tobias Bertz und „vomkiosk“ (Nina Schengber, Eric Sprote) sowie Sven Henric Olde selbst. 

Bauzäune geben Halt

Standorte sind Leerstände an der Oststraße 27 und 36 und in der Weststraße 83. An den anderen Stellen werden Bauzäune aufgestellt, um den Kunstwerken Halt zu geben. Dort sollen sie bis zum 30. Oktober zu sehen seien.

Zur Eröffnung am 28. August plant der Kunstverein einen Rundgang, der auf dem Parkplatz am Bürgerzentrum beginnen soll. Für den 18. September sind im Rahmen des „Art Parcour“ ebenfalls Performances geplant.

Damit knüpft der Kunstverein an frühere Aktionen wie die „Kunstspur“ zum zehnjährigen Bestehen mit An­drea Fink als Kuratorin oder auch an die Innenstadtwettbewerbe „Ab in die Mitte“ unter künstlerischer Leitung von Petra Lindner an. Die Idee, den angestammten Kunst- und Ausstellungsraum zu verlassen und den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen, hat sich nicht verändert. Kunst fällt dabei die Aufgabe zu, den Stadtraum nicht zu verschönern, sondern ihn in seiner Ambivalenz bewusst zu machen.

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