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Neue Geschwindigkeitsdisplays

Artmann sieht Ratsbeschluss nicht umgesetzt

Ahlen

Acht neue Geschwindigkeitsdisplays hat die Verwaltung beschafft. Für Heinrich Artmann (FWG) eindeutig zu wenig für alle Ausfallstraßen der Stadt.

Von Christian Wolff

Ein Geschwindigkeitsdisplay grüßt bereits seit geraumer Zeit an der Walstedder Straße. Acht weitere werden in Kürze an weiteren Ausfallstraßen im Stadtgebiet installiert. Heinrich Artmann ist das allerdings zu wenig. Er sieht den Beschluss nicht vollends umgesetzt. Foto: Christian Wolff

Sie leuchten rot für denjenigen, der zu schnell unterwegs ist, und bedanken sich in grün, wenn die Geschwindigkeit passend ist. Die Displays, die bisher zumeist temporär an wechselnden Stellen im Stadtgebiet angebracht wurden, sollen dem fließenden Verkehr nun häufiger ins Auge fallen.

Auswertung soll zunächst erfolgen

Acht neue Exemplare wurden im Januar von der Verwaltung für gut 40.000 Euro angeschafft, um letztlich für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. Das erste wird voraussichtlich schon Ende dieser Woche an einer Straßenlaterne der Warendorfer Straße installiert, wie Rechtsdirektorin Gabriele Hoffmann am Dienstagnachmittag in der Ratssitzung verkündete. Weitere Standorte sind Hammer Straße, Kapellenstraße, Beckumer Straße, Hauptstraße, Dorffelder Straße, Alleestraße und Uentroper Straße. „Einzelne weitere Displays für weitere Straßen sollen nach der ersten Auswertung dieser Standorte folgen“, sagte sie.

Für Heinrich Artmann (FWG) ist das zu wenig. „Warum macht die Verwaltung eigenmächtig Abstriche?“, fragte er. Der Ratsbeschluss habe doch eindeutig vorgesehen, dass sämtliche Ausfallstraßen der Stadt mit Geschwindigkeitsdisplays ausgestattet würden. „So darf man mit dem Rat nicht umgehen.“ Er fordere, dass es umgehend an alle Ausfallstraßen gehe, wobei einzelne Stimmen aus dem Plenum mehr oder weniger laut konstatierten, dass erst einmal festgelegt werden müsse, in welchen Fällen es sich eigentlich um Ausfallstraßen handele.

Bitte langsam Danke Vorhelm Foto: Christian Wolff

Bürgermeister Dr. Alexander Berger bat den FWG-Vorsitzenden um Geduld und betonte, dass die Verwaltung keine „Nichtumsetzung“ dieses Beschlusses verfolge, im Gegenteil. „Wir werten erst einmal die vorgestellten Standorte aus“, sagte er. Das erfordere noch genug Arbeit. Sollte es danach den Wunsch nach weiteren Geräten geben, könne der Rat sich selbstverständlich dazu äußern. Und dann würde das auch gemacht.

Rolf Leismann (BMA) wies abschließend darauf hin, dass es an der Walstedder Straße bereits ein solches Gerät gebe. „Ist das auch Bestandteil dieser Maßnahme?“, wollte er wissen. Das verneinte Gabriele Hoffmann. Der Standort bleibe allerdings ebenso erhalten.

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