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Geschwindigkeit auf Vorhelmer Ortsdurchfahrt

Berger erklärt „Tempo 30“ zur Chefsache

Vorhelm

Ein altes Thema kocht wieder hoch: „Tempo 30“ auf der Hauptstraße. Vor zwei Jahren scheiterte ein CDU-Antrag, ein weiterer der Grünen schaffte es aktuell nicht auf die Tagesordnung des Ortsausschusses Vorhelm.

Mit mobilen Anzeigetafeln wurde der Verkehr auf der Hauptstraße schon in Vergangenheit auf eine angepasste Geschwindigkeit hingewiesen. Foto: Christian Wolff

Ihre Unzufriedenheit konnte Sylvia Klett am Montagnachmittag nicht so recht verbergen. Dass sich in Sachen „Tempo 30“ auf der Hauptstraße nichts bewege, dass es ein entsprechender Antrag ihrer Grünen-Fraktion gar nicht auf die Tagesordnung des Ortsausschusses geschafft habe, ärgerte sie bei der jüngsten Sitzung.

„Der Antrag stand schon im Entwurf der Einladung, aber die Vorlage wurde in dieser Form von der Stadtverwaltung abgelehnt“, erklärte Vorsitzender Hubertus Beier. Das bedeute aber nicht, dass dieses Thema damit vom Tisch sei. „Der Bürgermeister hat es zur Chefsache erklärt.“ Er sehe durchaus den Handlungsbedarf im prekären Bereich zwischen Schule, Kindergarten, Supermarkt und Seniorenzentrum. „Man muss das Ganze aber ordentlich abarbeiten.“

CDU-Antrag scheiterte vor zwei Jahren

Ein ähnlicher CDU-Antrag war vor zwei Jahren ebenfalls gescheitert. Es gebe eben einige Prämissen, die eingehalten werden müssten. So sei eine durchgängige Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Ortsdurchfahrt, die darüber hinaus unter Landesaufsicht stehe, gar nicht möglich. Einen 300-Meter-Korridor könnte man möglicherweise mit Begründung und viel Wohlwollen schaffen. Beier warb aber dafür, abzuwarten. Dr. Alexander Berger wolle sich in dieser Sache auch noch mal mit Landrat Dr. Olaf Gericke austauschen. Danach könne man auch im Ortsausschuss überlegen, wie agiert wird.

Alfred Thiemann (Rathausfreunde): „Ich werbe dafür, hartnäckig zu bleiben. Das beste Beispiel ist Hiltrup.“ Dort habe es auch anfangs wenig Bewegung gegeben, und nun sei aufgrund der Krankenhauszufahrt eine Beschränkung ausgeschildert. „Vor dem Kindergarten wäre es schon wichtig“, sagte Manuela Esper (SPD).

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