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Versammlung der KAB St. Elisabeth

Bewährtes Programm wird fortgeführt und ausgebaut

Ahlen

Die KAB St. Elisabeth stimmte einer Fusion mit den anderen KAB-Gruppen zu. Schließlich soll dieser Schritt alle zusammen wieder stärker machen.

-rst-

Bevor die KAB St. Elisabeth mit anderen KABen fusioniert, wurden Christoph und Petra Hainke sowie Marianne und Norbert Mende (v.l.) von Bernhard Epke (l.) und Hubert Rauf (r.) geehrt. Foto: Ralf Steinhorst

Zu ihrer vermutlich letzten Generalversammlung kamen die Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Elisabeth am Sonntagvormittag im Pfarrheim zusammen. Einstimmig befürworteten sie die Fusion mit den KABen St. Josef, St. Ludgeri und St. Michael.

Bevor es aber zur Abstimmung über die Fusion kam, ehrten die Vorstandsmitglieder Bernhard Epke und Hubert Rauf sowohl Petra und Christoph Hainke als auch Marianne und Norbert Mende für je 25 Jahre Mitgliedschaft in der KAB. „Inzwischen sind beide Ehepaare sogar 26 Jahre dabei“, korrigierte Christoph Hainke augenzwinkernd in Bezug auf die im vergangenen Jahr ausgefallene Generalversammlung. In Abwesenheit wurden Heike und Waldemar Januschok sowie Ute und Wilhelm Schroer für ebenfalls 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gertrud und Theo Egerer gehören der KAB 40 Jahre an, Elisabeth und Erich Pollmeier sogar 65 Jahre.

„Gute-Laune-Tüten“

Im dünnen Jahresbericht – die Pandemie hatte fast alle Veranstaltungen unmöglich gemacht – strich Vorstandssprecher Bernhard Epke die Verteilung der „Gute-Laune-Tüten“ heraus. Zum Advent 2020 und zu Ostern 2021 hatten der Vorstand die Mitglieder besucht und Tüten mit leckerem Inhalt überbracht, um die KAB in Erinnerung zu rufen. In einem vorläufigen Kassenbericht gab Monika Oberen den Mitgliedern Kenntnis von einer stabilen Kassenlage.

Norbert Mende gab einen Überblick über den aktuellen Stand der geplanten Fusion der vier KABen, die kurz vor dem Abschluss steht. Schon seit einigen Jahren haben die jeweiligen Einzelverein unter anderem Schwierigkeiten, ihre Vorstände zu besetzen. Die Mitgliederabstimmungen zur Fusion sollten bereits im Juni 2020 erfolgen, die Beschränkungen durch die Pandemie verhinderten das. „Wir wurden ausgebremst“, bedauerte Norbert Mende.

Bisherige Orte werden weiter genutzt

In Gesprächen hatten die KAB-Vertreter aus den einzelnen Pfarrgruppen beschlossen, die Finanzen zusammenzuführen und die bisherigen Orte weiter zu nutzen. Bewährte Programmpunkte sollen fortgeführt und ausgebaut werden.

Als Termin für die Fusionsgründung ist der 26. September vorgesehen. Voraussetzung ist die Zustimmung der Mitglieder in allen KABen. Mit ihrem einstimmigen Votum machten die Mitglieder der KAB St. Elisabeth nach kurzer Diskussion den Weg für diesen Schritt frei. Nun kommt es noch auf die Abstimmungen in den anderen Gruppen an.

Aufgrund der voraussichtlichen Auflösung der KAB St. Elisabeth saßen die Mitglieder im Anschluss der Versammlung noch lange gemütlich zusammen.

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