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Dank an Heimatverein

Bilder wecken Erinnerungen

Vorhelm

Bilder von früher hängen jetzt an den Wänden des Seniorenzentrums Drüke Möhne.

Christian Wolff

Im Namen des Seniorenzentrums Drüke Möhne übergaben Sina Sydow (r.) und Verena Rogmann (M.) jetzt an Willi Wienker, den Vorsitzenden des Heimatvereins Vorhelm, ein Präsent. Foto: Christian Wolff

Unzählige historische Aufnahmen, die Vorhelm und das Dorfleben in früheren Zeiten dokumentieren, befinden sich im Heimatarchiv, das sich seit 2012 in der Alten Mühle befindet. Einige Motive aus der Sammlung zieren seit einigen Monaten auch die Wände des örtlichen Seniorenzentrums „Drüke Möhne“.

Offenbar haben die alten Ansichten von Gebäuden und Plätzen ihre positive Wirkung: „Die Bewohner bleiben oft davor stehen und erinnern sich“, weiß Verena Rogmann. „Die Bilder regen zu Gesprächen an.“ Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sina Sydow besuchte Rogmann jetzt im Namen des „Drüke-Möhne“-Teams den Vorsitzenden des Heimatvereins, Willi Wienker. Für die Dauerleihgabe der Dorfansichten bedankten sie sich mit einem kleinen Präsent, das ein wenig für den ausgefallenen Vorhelmer Weihnachtsmarkt entschädigen soll.

Willi Wienker

„Wir freuen uns, dass unsere Arbeit diese Wertschätzung erhält und das Archiv innerhalb weniger Jahre einen so hohen Stellenwert bekommen hat“, sagte Wienker und bedankte sich stellvertretend für den gesamten Vorstand. Verena Rogmann berichtete, dass in ihrer Einrichtung vornehmlich Senioren aus Vorhelm und Enniger leben, die sich besonders freuen, in der Nähe ihrer vertrauten Umgebung bleiben und dabei viele Erinnerung wachhalten zu können. Die Lage der „Drüke Möhne“, benannt nach einer bekannten Figur aus der Feder des Vorhelmer Priesters und Heimatdichters Augustin Wibbelt, spiele dabei eine entscheidende Rolle. „Wir sind mitten im Ort, sogar unmittelbar neben dem Lebensmittelmarkt, wo immer etwas los ist“, sagt Verena Rogmann. Viele Bewohner, die noch gut zu Fuß sind, erledigen von dort aus selbst ihre Einkäufe oder Arztbesuche. Die Nähe zu Schule und Kindergarten habe sich ebenfalls ausgezahlt.

Sobald es wieder leichter möglich ist, sollen die örtlichen Kooperationen durch gegenseitige Besuche weiter gepflegt werden.

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