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Kontroverse Umbenennungen in den 1920er Jahren

Böser Brief der Zechenleitung

Ahlen

Die dritte Folge unserer Serie „Von China bis Mexiko – und doch in Ahlen“ dreht sich um Umbenennungen, die nach dem Ersten Weltkrieg diskutiert wurden. Nicht immer wurden dabei die Wünsche der Anwohner umgesetzt.

Zwischen 1900 und 1920 erhielt der Lütkeweg durch die Ansiedlung mehrerer Betriebe ein städtisch-industriell geprägtes Erscheinungsbild, was die Anwohner veranlasste, einen neuen Namen zu fordern. Doch letztlich blieb alles beim Alten. Foto: Archiv

Vor 100 Jahren, am 15. August 1922, baten die Anwohner des Lütkewegs – sogar namentlich genannt – die Stadtverwaltung um eine Umbenennung ihrer Straße. Warum? Sowohl der Begriff „Lütke“, was für „Klein“ steht, als auch „Weg“ passten ihrer Meinung nach nicht mehr zu den „heutigen Verhältnissen“. In der Tat war der Lütkeweg längst kein „Kleiner Weg“ mehr und hatte nicht zuletzt durch die Ansiedlung der Landmaschinenfabrik Geringhoff ein städtisch-industrielles Erscheinungsbild bekommen.

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