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B 58: Bauarbeiten laufen

Breiter für die Verschlankung

Ahlen / Drensteinfurt

Um auf vorübergehende Einbahnregelung zu verschlanken, geht die B 58 zwischen Ahlen und Drensteinfurt zunächst in die Breite. Die Arbeiten laufen.

Von Ulrich Gösmann

Die Bankettenfräse arbeitet sich seit Montagmorgen von Drensteinfurt in Richtung Ahlen durch drei von insgesamt sieben Bauabschnitten. Foto: Ulrich Gösmann

Steinschlag im dichten Dunst des Bodenstaubs: Die Bankettenfräse wirbelt am Montag auf der B 58 zwischen Ahlen und Drensteinfurt viel auf, der Start der mit 5,9 Millionen Euro bezifferten Straßenbaumaßnahme ist unübersehbar. Um ab Mai übergangsweise auf Einbahnstraßenführung zu verschlanken, muss die Trasse zunächst verbreitern. Aber schon jetzt fehlt in Teilbereichen eine Hälfte Bundesstraße.

Mit einer Staubwolke rollt der Tross in Richtung Ahlen. Foto: Ulrich Gösmann

Aus 7,78 Kilometern Strecke haben die Planer sieben Bauabschnitte gemacht. Die Zonen zwei, drei und sieben machen am Montag eine Woche nach dem symbolischen ersten Spatenstich den Anfang. Seit den frühen Morgenstunden rollt die Bankettenfräse unaufhaltsam von Drensteinfurt in Richtung Ahlen. Eine Schnecke wühlt sich mit Schmackes durch das Straßenbegleitgrün und schickt es mit staubtrockenem Erdreich über ihr Fließband in vorausfahrende Traktorgespanne, die im lückenlosen Wechsel übernehmen. Bei bis zu 15 Zentimetern Tiefgang kommt Masse zusammen, die auf freier Fläche neben dem Containercamp der Firma Pollmann in Höhe des Abzweigs zum Hof Beckamp zwischenlagert. Im Anschluss wird in weiteren Arbeitsschritten ausgebaggert, aufgeschottert und asphaltiert.

Die Schnecke frisst sich durch den Boden. Foto: Ulrich Gösmann

Am Ende der Verbreiterung stehen bis zu 1,50 Meter mehr Fahrbahnbreite zur Verfügung, die gebraucht werden, um den Verkehr in Einbahnregelung auf südlicher Straßenseite in Richtung Drensteinfurt rollen zu lassen. Dadurch kann die neue Asphaltdecke – ganz ohne Längsnähte und mit minimierten Quernähten – in maximaler Qualität aufgetragen werden.

Steinschlag bleibt nicht ganz aus. Foto: Ulrich Gösmann

Einiges an neuer Breite wird am Ende der Gesamtmaßnahme wieder zurückgenommen. Dabei orientieren sich die Planer an den wechselnden Profilen innerhalb des Streckenverlaufs. Teils wird die B 58 von einem separaten Rad- und Fußweg begleitet, der auf halber Strecke zwischen den Abzweigen zu den Höfen Schulze Rötering und Beckamp auf Wirtschaftswege ausweicht, teils mit einer jeweils einen Kilometer langen Überholspurt ausgestattet (wir berichteten).

Platz da: Die B 58 geht auf südlicher Seite in die Breite. Foto: Ulrich Gösmann
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