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Schullandheim Winterberg

Buchungsausfall geht an Substanz

Ahlen

Keine Gäste, keine Einnahmen: Der Trägerverein Schullandheim Winterberg bekommt die Auswirkungen der Pandemie zu spüren. Doch drei Institutionen halfen.

Peter Schniederjürgen

Setzen sich gemeinsam für den Erhalt des Schullandheims in Winterberg ein (v.l.): Michael Vorderbrüggen Frank Schulz, Silke Schneider, Hans-Jürgen Rzadki sowie Franz Venker Foto: Peter Schniederjürgen

Das Heinz-Lenfert-Haus, besser bekannt als das Schullandheim Winterberg, hat die Corona-Auswirkungen in vollem Ausmaß mitbekommen. Dabei bleiben die Anstrengungen zum Erhalt des Hauses immer gleich hoch – ob mit oder ohne Buchungen.

Letztere sind pandemiebedingt fast vollständig weggebrochen. „Das brachte uns schon in finanzielle Schwierigkeiten“, stellte Frank Schulz, Vorsitzender des Trägervereins Schullandheim Winterberg, fest. Also habe sich der Verein im Oktober mit einer Unterstützungsanfrage an die Bürgerstiftung Ahlen und an die Volksbank gewendet.

Erinnerungen an die Schulzeit

„Wir kennen das Haus auch noch aus der Schulzeit“, erinnerten sich Volksbankdirektor und Chef der Via-Stiftung Michael Vorderbrüggen sowie Hans-Jürgen Rzadki, Vorsitzender der Bürgerstiftung Ahlen und dessen Vorstandskollege Franz Venker bei der Spendenübergabe am Dienstag.

Sie waren sich einig, dass es ein wichtiges Anliegen ist, das traditionsreiche Haus zu erhalten. Dafür stellten die Volksbank 2000 Euro, die Via-Stiftung 1000 Euro und die Bürgerstiftung Ahlen ebenfalls 1000 Euro zur Verfügung. „Damit können wir die nötigen Unterhaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen angehen“, bedankte sich Silke Schneider, Vize-Vorsitzende des Trägervereins.

Gemeinsam mit Frank Schulz berichtete sie am Dienstag den Unterstützern dann vom aktuellen Stand der Arbeiten an dem Ahlener Schullandheim.

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