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Der „Ahlener Advent“ ist eröffnet

Budenzauber ohne Beschränkungen

Ahlen

Der erste Glühwein ging auf den Deckel der Macher: Mit der Eröffnung des „Ahlener Advents“ zieht der Budenzauber in die Innenstadt, der in den vergangenen Jahren durch Corona eher beschränkt oder gar nicht über die Bühne ging.

Von Christian Wolff

Die „gute Stube“ am Freitagabend: Lichterglanz im gemütlichen Hüttendorf. Der „Ahlener Advent“ hat zur Er Foto: Christian Wolff

Die kleinen, feinen Schneeflocken wirken wie bestellt. Aber sie kommen passend zur Eröffnung des „Ahlener Advents“ am Freitagabend. Die nötige Kälte, der Duft von Waffeln, Glühwein und die Teller mit Spekulatius – mehr braucht es erfahrungsgemäß nicht, um die Wersestadt in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Wobei die Organisatoren selbstverständlich mehr zu bieten haben. Längere Öffnungszeiten der Hütten und Zuwachs an Beschickern zum Beispiel.

„Die Bürger und Gäste dürfen sich auf das Angebot von mehr als 40 Händlern und Gastronomen im Laufe der kommenden Woche freuen“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Serhat Ulusoy, der den erkrankten Dr. Alexander Berger vertritt, zur Eröffnung. „Ich danke den Stadtwerken für diesen weihnachtlichen Lichterglanz in diesen nicht immer so hellen Zeiten.“ Er habe die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft und sei der festen Überzeugung, dass ein Weihnachtsmarkt gerade in schweren Zeiten helfe, die nötige Zuversicht aufzubringen, positiv nach vorne zu schauen, so Ulusoy. Weiterer Anreiz dazu: Freigetränke für die Besucher der Eröffnung.

Karussell und Puppenbühne als Magneten

Die Erste Beigeordnete Stephanie Kosbab rät den Gästen, sich beim Eisstockschießen zu vergnügen, und lobt die Unterstützung durch den Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS). Stellvertretend nennt sie André Rings und seine Mannen. „Aber auch das historische Kinderkarussell und die Puppenbühne sind immer wieder ein Magnet“, so die Dezernentin. Sie sei sehr beeindruckt von der Kulisse in Ahlens „guter Stube“ und werde mit Sicherheit in den kommenden Tagen öfter wiederkommen. „Und da für die Kinder wunderbar gesorgt ist, können die Eltern nebenbei entspannt die Atmosphäre im Hüttendorf genießen.“

Es ist der erste Budenzauber seit Beginn der Pandemie, der ganz ohne Beschränkungen auskommt und daher vielleicht wieder eine Vor-Corona-Größenordnung einnimmt. Die Zahl der Hütten, betont Carlo Pinnschmidt vom Stadtmarketing, habe sich jedenfalls erhöht.

„Ein Dankeschön geht an alle, die sich für den Weihnachtsmarkt engagiert haben – ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, ob beim Aufbau oder beim Bespielen“, fügt Stephan Deimann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG), den Grußworten an. Und dann übernehmen die „Happy Trumpets“ . . .

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