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Kultursommer 2021

Cocktail für Veranstaltungsdurstige

Ahlen

Überall ist er zu spüren, der Kulturdurst. Deswegen kommt der bunte Kultur-Cocktail, den das Bürgerzentrum Schuhfabrik mit seinem Sommerprogramm auf die Veranstaltungskarte gesetzt hat, gerade richtig.

Von Martin Feldhaus

Jens Höckelmann, Christoph Wessels, Christiane Busmann, Theo Heming, Michael Vorderbrüggen und Taner Öcal freuen sich auf ein umfangreiches Kultursommer-Programm ab dem 2. Juli. Foto: Martin Feldhaus

Was hilft am besten gegen den zurzeit überall spürbaren Kulturdurst? Wahrscheinlich nicht nur eine einzelne Veranstaltung, denn dafür war die Abstinenz viel zu lang. Besser als Durstlöscher geeignet sein dürfte da schon ein bunter Kultur-Cocktail mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm. Und genau den möchte das Bürgerzentrum Schuhfabrik bald bei seinem Schuhfabrik-Kultursommer 2021 servieren.

Musik, Theater, Kabarett und Filme

Vom 2. Juli bis zum 28. August wartet auf alle Kulturdurstigen ein bunter Mix aus Musik, Theater, Kabarett und Kinofilmen. „Die Menschen haben Lust, Kultur zu erleben“, betont Veranstaltungsleiter Theo Heming am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms. Um das zu ermöglichen, hat die Schuhfabrik in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Ahlen in kürzester Zeit ein noch umfangreicheres Programm als im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt: Insgesamt 22 Open-Air-Veranstaltungen sollen unter entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen jeweils bis zu 100 Besucher auf den Parkplatz hinter dem Bürgerzentrum locken. Hinzu kommen drei Kinoabende (unter anderem mit „Faking Bullshit“), ebenfalls unter freiem Himmel.

Isabel Nolte tritt am 6. August auf. Foto: Siebenschön Photography

Einen Schwerpunkt bilden musikalische Darbietungen, die von den Wurzeln des Jazz über große Rock- und Metalsongs bis hin zu Musik und Tanz aus Kirgistan reichen. „Bei den unterschiedlichen Musikstilen sollte für jeden etwas dabei sein“, so Heming. Anders als im vergangenen Sommer, als die Reihe vor allem regionalen Künstlern eine Bühne bot, sind in diesem Jahr Akteure aus ganz Deutschland an Bord, die darauf brennen, wieder Auge in Auge und ganz analog auf ihr Publikum zu treffen.

Das menschliche Ego

Kulturelle Akzente setzt das Programm aber nicht nur im musikalischen Spektrum. „Wir wollten auch kabarettistische Beiträge haben“, verdeutlicht Fachbereichsleiter Christoph Wessels. Kabarettfans sollten sich daher den 30. Juli vormerken, wenn Henning Schmidtke mit seinem Programm „Egoland“ auftritt und das menschliche Ego humoristisch beleuchtet.

Einen besonderen Höhepunkt gibt es am 16. Juli ab 22 Uhr mit der Aufführung „Trip Over“ des renommierten Theaters Titanick – ein Roadmovie über ein Liebespaar, das sich auf die Reise nach Freiheit und Identität begibt. Hierfür wird der gesamte Parkplatz gesperrt. Konsequenz: Das Besucherkontingent erweitert sich auf 200 Personen.

Theater Titanick: Das Spektakel läuft am 16. Juli. Foto: Ralf Emmerich

Bestandteil des Programms sind auch drei Veranstaltungen im Projekt „Raum und Zeit für Veränderungen“ zu den Themen Diversität, Nachhaltigkeit und Partizipation, auf die Büz-Geschäftsführerin Christine Busmann besonders hinweist. So beschäftigt sich unter anderem eine Dauerausstellung ab dem 8. Juli mit dem kirgisischen Brauch des Brautraubs.

In organisatorischer Hinsicht gilt: Besucher müssen vorab für fünf Euro eine Eintrittskarte über das E-Ticket-System der Schuhfabrik (events.schuhfabrik-ahlen.de) erwerben, das ab sofort für Buchungen freigeschaltet ist. An der Abendkasse wird es nur etwaige Restkarten geben, worauf sich Interessierte jedoch nicht verlassen sollten.

Sponsoren unterstützen

Unterstützt wird der Kultursommer wieder von der Sparkasse Münsterland Ost und der Volksbank Ahlen. Die Sponsoren zeigten sich von dem vielfältigen Programm sehr angetan. „Schön, dass so eine Vielfalt geboten wird“, betonte Volksbankdirektor Michael Vorderbrüggen. Hier könnten sich Ahlenerinnen und Ahlener sowie Gäste aus der Umgebung jeweils die für sie passenden „Rosinen rauspicken“. Dem pflichtete Taner Öcal, Leiter der Sparkassen-Hauptstelle an der Moltkestraße, bei. „Es gibt trotz Corona noch mehr Programm als im letzten Jahr“, hob er hervor und lobte die intensive Arbeit des Büz.

Kultursommer im Überblick

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