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Sommerfest der Kolpingsfamilie

Dankeschön aus Eschweiler für Spende an Flutopfer

Ahlen

Es war ein gemütliches Beisammensein, das Sommerfest der Kolpingsfamilie, zu dem auch Gäste aus Sendenhorst und Dolberg gekommen waren. Für Freude sorgte neben der Musik aber auch ein besonderer Brief.

-fb-

Mehr als 60 Besucher des Sommerfestes wurden von Hans Aperdannier ( l.) am Sonntag begrüßt. Foto: Franz Börste

Der Einladung zum Sommerfest der Kolpingsfamilie in Pastors Garten und der Begegnungsstätte an der Nordstraße waren am Sonntag zahlreiche Mitglieder gefolgt. Da der Vorsitzende Rudolf Aperdannier zurzeit seinen Urlaub in Frankreich verbringt, begrüßte dessen Bruder Hans die Gäste. Idealer hätte das Wetter nicht sein können, so dass die Besucher entscheiden konnten, ob sie sich drinnen oder draußen aufhalten.

Rechtzeitig zur Kaffeezeit waren Mitglieder der Kolpingsfamilien Dolberg und Sendenhorst eingetroffen, die sich per Fahrrad auf den Weg nach Ahlen gemacht hatten. Die Walstedder hatten sich wegen einer Veranstaltung vor Ort entschuldigen lassen. Neben Kaffee und Kuchen gab es später noch von Gerd Tripp gegrillte Bratwürstchen und Schnittchen.

Erinnerungen ans Hampelmannschießen

In den angeregten Gesprächen wurden auch Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach, in denen das Vogel- und Hampelmannschießen im Mittelpunkt des Sommerfestes gestanden hatten.

Hans Aperdannier verlas ein Dankschreiben der Kolpingsfamilie Eschweiler für die Spende für Flutopfer von 800 Euro aus dem Überschuss des Sommerfestes 2021. Wie die Vorsitzende Annette Brandenburg darin mitteilte, sei die Spende an alleinstehende Frauen weitergeleitet worden, die verwitwet sind oder Kinder in Ausbildung haben. Die Betroffenen seien dankbar, dass das Geld ohne großen Verwaltungsaufwand weitergeleitet werden konnte. Ferner schrieb sie, dass sie erfreut sei über eine solche Solidarität unter den „Kolpingern“ und da zu helfen, wo die Not am größten ist. Statt die Kosten für Speisen und Getränke zu zahlen, bat der Vorstand erneut um eine freiwillige Spende, die einer sozialen Einrichtung zukommen soll.

Anschließend sorgten Heinz Schulz mit dem Akkordeon und Heinz Dohle mit der Mundharmonika für Unterhaltung. Sie schafften es auch, die Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen von Volks- und Wanderliedern anzuregen.

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