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Bürgermeister besucht die Feuerwehr

Dankeschön für Einsatz rund um die Uhr

Ahlen

Sie sind immer für die Ahlener im Einsatz. Das muss gewürdigt werden. Auch – oder gerade – im Coronajahr.

Christian Wolff

Dank für den 24/7-Einsatz: Bürgermeister Dr. Alexander Berger (2.v.r.) und Personalratsvorsitzender Jörg Adomat (l.) statteten der Feuerwehr einen Besuch ab und brachten Präsente mit. Foto: Christian Wolff

Vieles ist in diesen Tagen und Wochen anders gelaufen als sonst. Eine Tradition der Wertschätzung lebte an Heiligabend in der Feuerwehr-Hauptwache weiter, wenn auch in deutlich reduzierter Form.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger überbrachte den Feuerwehrkameraden, die das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag – und so auch zu Weihnachten – für die Allgemeinheit im Dienst sind, ein Dankeschön-Präsent und beste Grüße aus dem Rathaus. Begleitet wurde Berger vom Personalratsvorsitzenden Jörg Adomat, der ebenfalls einen Geschenkkorb übergab.

Zusätzliche Belastung

„Viele Begegnungen haben in diesem Jahr sehr gelitten, aber dienstlich war in vielen Bereichen deutlich mehr zu tun“, hielt Berger fest. Dazu gehöre auch die Arbeit der Rettungskräfte, die ohnehin schon besonderen Gefahren ausgesetzt seien. Nun habe der Schutz vor dem Coronavirus jeden Einsatz zusätzlich belastet, sei jedes Mal das vorherrschende Thema und mache zusätzliche Präventionsmaßnahmen unabdingbar. „Ich freue mich, dass Sie das alles gut gemeistert haben und auch in unserem Stab sehr intensiv mitgearbeitet haben. Ich bin stolz auf unsere Feuerwehr.“

Dass es auch 2020 so einige Beförderungen gegeben habe, belege dass es kompetent weitergeht. Die Bürger seien in guten Händen.

Jörg Adomat

„So kuriose Zeiten wie jetzt hatten wir noch nie. Früher sind wir höchstens zu Karneval mit Masken herumgelaufen“, sagte Jörg Adomat mit einem Augenzwinkern, betonte aber auch die Notwendigkeit der Maßnahmen angesichts der aktuellen Lage. Es gelte aber, positiv in die Zukunft zu blicken – und dabei „negativ“ zu bleiben.

Christian Reeker

Wachleiter Christian Reeker, erst seit vier Wochen im Amt, hätte seinen Start in Ahlen sicher gerne pandemiefrei erlebt. Aber: „Ich habe es noch keine Sekunde bereut, diesen Schritt gegangen zu sein. Ich bin hier wunderbar aufgenommen worden“, sagte er. Alles, was er in den vergangenen Wochen erlebt habe, sei trotz der Umstände sehr motivierend gewesen. „Ich habe hier ein tolles Team, das richtig was draufhat. Wir werden unsere Aufgaben schon gemeinsam wuppen.“

Die Einsatzlage an Heiligabend war vergleichsweise ruhig und die Wehrleute gehen angesichts des Lockdowns davon aus, dass auch Silvester deutlich weniger kleine oder größere Verletzungen sowie Brände und Unfälle zu erwarten sind. „Wir hoffen, dass die Menschen vernünftig und umsichtig sind“, wünschte sich der Bürgermeister abschließend.

Zeichen der Verbundenheit

Als Zeichen der Verbundenheit untereinander hatten die Hauptwachen-Kräfte einen Tannenbaum im Foyer aufgestellt, dessen Kugeln mit den Namen der Mitarbeiter verziert sind. „Hoffen wir, dass wir diesen Termin im kommenden Jahr wieder in der üblichen gemeinsamen Runde erleben dürfen“, wünschte sich Dr. Alexander Berger mit Blick auf die obligatorische Bilanz bei Kaffee und Kuchen, die diesmal ausfallen musste.

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