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IFF am Samstag

Die anderen Seiten des Iran

Ahlen

Maryam Bolandraftar engagiert sich für die Rechte der Frauen im Iran. Wenn sie am Samstag beim Internationalen Frauenfrühstück berichtet, steht aber nicht die Politik im Vordergrund.

Maryam Bolandraftar berichtet beim Internationalen Frauenfrühstück über ihr Heimatland Iran. Foto: privat

Seit Juli 2018 engagiert sich Maryam Bolandraftar als aktives Mitglied beim Internationalen Frauenfrühstück (IFF). Die Iranerin hat sich vor wenigen Wochen im Rahmen einer Kundgebung gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran eingesetzt und mit einer engagierten Rede auf dem Marienplatz beeindruckt.

In Deutschland erst konnte Maryam ihre Freiheit genießen. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern durfte in ihrem Heimatland weder eine Ausbildung machen noch einen Beruf ausüben. Wie es ist dort üblich ist, hat ihr Mann die Vormundschaft für sie übernommen. Deswegen hat Maryam ihr Land verlassen, um endlich mit ihren Kindern frei zu sein.

Durch das Internationale Frauenfrühstück hat Maryam viele Freundinnen und Freunde in Ahlen gewonnen und ist jetzt im zweiten Jahr ihrer Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die 47-jährige Mutter hat es nicht bereut, den schwierigen Schritt gemacht zu haben.

Beitrag fürs Buffet

Am Samstag (21. Januar) um 10 Uhr wird Maryam Bolandraftar über ihr Heimatland Iran berichten. Dabei geht es nicht so sehr um die aktuellen Konflikte, vielmehr will sie die Aufmerksamkeit auf Aspekte lenken, die vielen noch nicht bekannt sind.

Wie an jedem dritten Samstag im Monat beginnt das Internationale Frauenfrühstück um 10 Uhr in der Familienbildungsstätte an der Klosterstraße 10 und es dauert bis 12 Uhr. Jede Teilnehmerin bringt einen kulinarischen Beitrag für das Buffet mit, darüber hinaus ist die Veranstaltung kostenlos. Unterstützt wird das Internationale Frauenfrühstück von der Familienbildungsstätte und vom Integrationsteam der Stadt Ahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Initiatorin Laina Remer unter Telefon 7 46 35 oder bei der Familienbildungsstätte, Telefon 9 12 30. Neue Teilnehmerinnen sind jederzeit willkommen.

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