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Bahnhofsmanager stellen Ertüchtigung des Bahnhofs vor

Die Aufzüge laufen seit Juli mit hoher Zuverlässigkeit

Ahlen

Viele Maßnahmen am Ahlener Bahnhof sind schon erfolgt. Doch manche stehen noch aus. Im Beirat für behinderte Menschen gaben die Projektmanager einen Überblick.

Von Dierk Hartleb

Der bisherige Fußweg von der Industriestraße zum Bahnhof soll nach vorliegenden Planungen der Stadt einen neuen Verlauf bekommen. Foto: Dierk Hartleb

Wenn Jörg Seelmeyer an die 22 Bahnhöfe denkt, die er betreut, hat er meistens das Gesicht des Bürgermeisters oder Oberbürgermeisters vor Augen. Mit Ahlen verbindet er dagegen den Namen von Friedel Passmann, wie er am Montag im Beirat für behinderte Menschen bekannte; Passmann hat den Kampf für den Einbau von Aufzügen zu seinem persönlichen Anliegen gemacht.

„Die Aufzüge laufen seit Juli im Probebetrieb“, stellte Seelmeyer fest. Und das mit einer Zuverlässigkeitsquote von 97 Prozent im gesamten Bereich des Dortmunder Bahnhofsmanager. Weil alle Aufzüge online geschaltet sind, lassen sich Störungen umgehend feststellen.

Fast nebenbei teilte Seelmeyer mit, dass sich die Reisenden unter der Internetadresse www.Bahnhof.de vor Antritt darüber informieren können, ob die Aufzüge am Abfahrts- wie am Ankunftsort in Betrieb sind. Das funktioniert auch mit der Bahnhof-Live-App.

Kosten von 6,9 Millionen Euro

Erkan Harman stellte als für den Bahnhof Ahlen zuständiger Projektmanager die bislang erfolgten Ertüchtigungsmaßnahmen als RRX-Station vor, die mit 6,9 Millionen Euro kalkuliert sind. Die Umrüstung der elektronischen Fahrplananzeigen auf digitale Displays steht noch aus.

Bei den vorbereitenden Arbeiten für die Einrichtung einer Radstation in der alten Bahnhofsgaststätte wurde der schlechte Zustand der Dachrinnen festgestellt, die darauf hin erneuert wurden. Für die Radstation erwartet die Stadt einen Landeszuschuss von 1,1 Millionen Euro. Auch bei der Gestaltung des nahen Bahnhofsumfelds will der Unternehmensbereich Station & Service noch mitwirken. So soll der Vorplatz und der Bereich des Park-& Ride-Parkplatzes anders gestaltet werden. Die Stadt selbst plant im Rahmen der Umsetzung des Konzepts „Barrierefreier fuß- und radverkehrsfreundlicher Süd-Osten“ eine Verbesserung der Zuwegung. Stadtplanerin Angelika Schöning stellte eine Verbesserung der fußläufigen Verbindung von der Industriestraße in Aussicht, die bislang mit einem einseitig hohen Bordstein und einer Verschwenkung mit dem Straßenverlauf unbefriedigend sei. „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Umbaumaßnahmen bis Ende des Jahres beenden können“, fasste Seelmeyer zusammen.

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