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Stadtteilfest im Osten mit Karneval und Flohmarkt

Die Mischung macht den Reiz aus

Ahlen

Von Flohmarkt bis Karneval, von Puppenspiel bis Quartiersumfrage – beim Stadtteilfest im Osten macht‘s die Mischung. Und die zog am Samstag viele Gäste zur Hansastraße.

Von und

Die Kinder fieberten regelrecht mit, als der Kasper auf „Valentinos Puppenbühne“ seine Abenteuer erlebte Foto: Angelika Knöpker

Aufgeregt sind Merle Becker und Lina Schnitzmeier. In wenigen Minuten haben die Tänzerinnen der KG Neustadt ihren großen Auftritt auf der Bühne an der Hansastraße. Mütter und Trainerin beruhigen sie, drücken ihnen noch schnell das Maskottchen in den Arm und verfolgen dann mit Stolz den Tanz mit akrobatischen Einlagen. Großer Applaus!

Das Duo ist nur einer von vielen Programmpunkten im Rahmen des Stadtteilfestes Ost am Samstag. „Miteinander macht Spaß“: Unter diesem Motto wird auch die 23. Auflage des Familienfestes ein voller Erfolg. Hermann Huerkamp, Verantwortlicher des Stadtteilforums Süd-Ost als Veranstalter und Moderator ist mehr als zufrieden. „Mit so vielen Besuchern hatten wir nach der langen Corona-Pause nicht gerechnet“, sagt er. Beim Aufritt der Gruppe „Kick Bo by Mao“ macht er im Hintergrund sogar mit und stellt seine Fitness unter Beweis.

Zebra-Rap und Tänze

Nach der offiziellen Eröffnung zeigt die Paul-Gerhardt-Schule mit „Zebra Rap“ und „Unsere Schule ist bewegt“ eindrucksvolle Darbietungen, abgelöst von Tänzen des Familienzentrums Kigaro. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) zeigt, dass man auch im Sommer karnevalistisch sein kann. „Ahlensia Helau“ schallt es von der Bühne, als BAS-Vorsitzender Andreas Lerley die vielen Gäste begrüßt. Gut kommen auch die Auftritte der Vorwärts-Tanzabteilung und der Show Company des Juk-Hauses an. Eine eigene Bühne bekommt „Valentino“ für seine Puppen. Die Kinder fiebern mit und haben großen Spaß. Ein Flohmarkt mit 40 Ständen entlang der Hansastraße lädt zum Schauen, Verhandeln und Kaufen ein. Für das leibliche Wohl ist mit Köstlichkeiten und Spezialitäten aus vielen Ländern bestens gesorgt.

Erstmalig fragt das Stadtteilbüro die Meinung der Bürger zu der leerstehenden Ruine vor dem Kreisverkehr ab und will wissen, wie die neue Einbahnregelung an der Hansastraße ankommt. Das Ergebnis: Es gibt niemanden, der die Einbahnstraße nicht befürwortet und alle meinen, dass der Besitzer des Hochhauses in die Pflicht genommen werden müsse. Das passt auch zur Imagewerbung „Wir gestalten den Stadtteil“, die das Stadtteilbüro initiiert hat.

Sieger des Vorgartenwettbewerbs

Spannend wird es, als Wilfried Born, Centerleiter Vivawest, und Reiner Müller als Vertreter der Mieterinteressengemeinschaft die Preisträger des Vorgartenwettbewerbs auszeichneten: 1. Platz Familie Rüdiger Bartkowiak und Klaudia Hölscher, 2. Familie Husuvic, 3. Anna Hillebrand, 4. Wilfried und Karin Fredrich, 5. Hans-Joachim und Gisela Neureiter, 6. Hans-Peter und Ursula Deklerski, 7. Julius und Ingrid Treichel. Die Preise sind gestaffelt von 30 Euro bis zu 100 Euro für den ersten Platz.

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