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Losbude brennt auf der Kirmes

Doppeltes Pech für die „Glückspost“

Ahlen

Unmittelbar vor dem Start in den letzten Rummeltag brannte auf der Ahlener Herbstkirmes die „Glückspost“ aus. Ihrem Vorgänger ereilte vor über 20 Jahren ein gleiches Schicksal. Auch in Ahlen!

Das Feuer ist gelöscht. Die Kirmes macht ohne die „Glückspost“ weiter. Foto: Ulrich Gösmann

Schreckminuten vor dem Start in den letzten Kirmestag: Der Ahlener Herbstrummel ging am Dienstagnachmittag ohne die „Glückspost“ ins Finale. Der Losverkaufswagen brannte kurz vorher aus.

Der Losverkaufswagen steht gegen 13 Uhr in dichtem Qualm. Foto: privat

Rasend schnell habe sich das Feuer ausgebreitet, berichtet einer der Schausteller, nachdem die Gefahr gebannt ist. Da die dichte Nebelwolke gegen 13 Uhr über den ganzen Kirmesplatz zu sehen war, sollte es nicht lange dauern, bis Kollegen mit Pulverlöschern zur Stelle waren und das Feuer unter Kontrolle brachten. Später übernahm die Feuerwehr.

Die Feuerwehr übernimmt die Löscharbeiten. Foto: Ulrich Gösmann

Die „Glückspost“ war erst im Frühjahr in den Besitz der Schaustellerfamilie Huber aus Hagen gegangen, wie ein Mitarbeiter erzählt. Ein anderer, sichtlich geschockt, will es auch eine Stunde danach noch nicht glauben: „Wir fallen jetzt bestimmt ein halbes bis dreiviertel Jahr aus.“ Glück im Unglück sei es gewesen, dass es nicht in der Nacht passiert sei. Im hinteren Teil der Losbude befindet sich links außen ein Schlafquartier eines Mitarbeiters. Das Feuer selbst scheint nach ersten Erkenntnissen auf der gegenüberliegenden Seite im Schaltbereich seinen Anfang genommen zu haben. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort für weitere Untersuchungen.

Hauptgewinne liegen vom Löschwasser durchweicht am Boden. Foto: Ulrich Gösmann

Unter alteingesessenen Schaustellern kamen gleich Erinnerungen auf. Demnach brannte der Vorgänger der „Glückspost“ vor über 20 Jahren – auch auf der Ahlener Kirmes.

Hier war die „Glückspost“-Welt noch in Ordnung. Foto: Ulrich Gösmann
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