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Ortsausschuss fördert erneut bürgerschaftliches Engagement

Drei neue Dorfprojekte

Vorhelm

Die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement hat in Vorhelm einen hohen Stellenwert. Im jüngsten Ortsausschuss standen gleich drei neue Projekte auf der Tagesordnung, die ein einstimmiges Votum fanden.

Von Christian Wolff

Von unten ist der Handlungsbedarf am Dach des Westfalia-Tennisheims kaum auszumachen. Beim Blick aufs Dach wird der Zustand schon deutlicher. Die Sanierung ist eines von drei bürgerschaftlichen Projekten, die Lutz Henke jetzt mitvorstellte. Foto: TuS Westfalia / Christian Wolff

Eine Kletterwand für die Außenfassade der Alten Schule, ein neues Dach fürs Tennisheim der TuS Westfalia und eine Neugestaltung des Gartens der Feuerwache inklusive neuer Überdachung – drei neue Projekte aus der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement“, die der Ortsausschuss am Dienstag einstimmig mit Finanzmitteln unterstützte.

„Ich freue mich, wie gut das nach wie vor angenommen wird“, sagte der Vorsitzende Hubertus Beier. Wie notwendig die Maßnahme vor allem am Tennisheim ist, erläuterte Markus Hackenjos, Vorsitzender der Tennisabteilung. „Es sind viele Risse in den alten Dachplatten und es dringt bereits Wasser ein, was wir momentan nur notdürftig abdichten können“, sagte er. Zusätzlich soll eine neue Isolierung eingebracht werden, um langfristig Energiekosten zu senken und die Räume auch im Winter besser nutzbar zu machen. Im Moment sei das Dach gänzlich ungedämmt. Bis zu 5000 Euro kann der Ortsausschuss zur Verfügung stellen, in Ausnahmefällen könne der Zuschuss auch erhöht werden, so Beier. „Wir haben unter anderem rund 80 Jugendliche, die einmal in der Woche trainieren“, erläuterte Hackenjos, dass das Gebäude auch der Jugendarbeit diene.

Zuschüsse einstimmig abgesegnet

Viel ehrenamtlichen Einsatz zeigte der Löschzug Vorhelm bereits bei der Neugestaltung des Eingangsbereichs vor dem Gerätehaus. Auch das wurde durch den Fonds für bürgerschaftliches Engagement gefördert. Nun gehe es um die Gartenumgestaltung, trug Hubertus Beier weiter vor. Allerdings war Zugführer Raphael Eustermann bei der Ausschusssitzung verhindert, weshalb Lutz Henke, der die Projektanträge für die Stadtverwaltung betreut, ein paar Details vorstellte. „Es gibt auch schon einen Plan“, sagte er. Bis zu 4700 Euro solle die Fördersumme betragen.

Lutz Henke Foto: Christian Wolff

Die Klettermöglichkeit an der Außenwand des Treppenhauses der Alten Schule Tönnishäuschen wird mit rund 2000 Euro gefördert. Nach der nun erfolgten Zusage folge die Bestellung der Elemente, so Henke. Mehrkosten trage der zuständige Förderverein. Die Anlage werde bewusst so gestaltet, dass Sicherheitsaspekte soweit gewahrt sind, so dass keine Aufsichtsperson gestellt werden muss.

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