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Warendorfer Straße

Drei Verletzte nach Kollision

Ahlen

Ein Unfall mit mehreren Verletzten beschäftigte Polizei und Rettungsdienst am Dienstagvormittag. Die Warendorfer Straße musste im betroffenen Abschnitt voll gesperrt werden.

Von Korvin Bley und Christian Wolff

Die Warendorfer Straße war während der Rettungsarbeiten vollständig gesperrt. Rund 20 Einsatzkräfte waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Foto: Korvin Bley

Kein Durchkommen mehr auf der Warendorfer Straße:

Mehrere Fahrzeuge waren am Dienstagvormittag zwischen Tönnishäuschen und dem Galgenberg in einen Verkehrsunfall verwickelt. Drei Personen wurden dabei verletzt, darunter eine Frau schwer. Die Strecke blieb für gut eineinhalb Stunden unpassierbar.

Mehrere Fahrzeuge aufeinandergeschoben

Nach ersten Ermittlungen der Polizei ereignete sich die Mehrfachkollision im Bereich einer Baustelle im Rahmen des Breitbandausbaus. Mehrere Pkw mussten an einer Behelfsampel bei Rotlicht warten. Ein 52-jähriger Autofahrer bemerkte die Situation zu spät. „Ich habe es hinter mir knallen gehört und kurz danach befand sich ein Wagen schon rechts neben uns auf dem Randstreifen“, sagte ein Zeuge, der weiter vorne in der Warteschlange stand und den Notruf gewählt hatte. Der Verursacher aus Bad Rothenfelde fuhr auf den Pkw einer 46-jährigen Ennigerloherin und schob dieses auf ein weiteres Auto einer 79-jährigen Sendenhorsterin. Rettungskräfte brachten alle Unfallbeteiligten zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus. Unmittelbar am Unfall beteiligt waren ein silberner BMW, ein roter Golf Plus und ein Golf Kombi, die jeweils beschädigt wurden.

Der zerstörte BMW beim Verkehrsunfall auf der Warendorfer Straße. Foto: Korvin Bley

Gegen 10.40 Uhr wurden Polizei, Rettungsdienst sowie die Löschzüge Hauptwache und Vorhelm verständigt. Rund 20 Kräfte waren wenige Minuten später mit mehreren Fahrzeugen, darunter drei Rettungswagen, vor Ort. Die Einsatzleitung übernahm Guido Feldhaus. „Eine Frau mit Vorerkrankungen mussten wir schonend aus ihrem Fahrzeug bewegen“, sagte Wachleiter Christian Reeker. Sie gelte als schwer verletzt und wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr setzte Bindemittel gegen ausgelaufene Betriebsstoffe ein. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von 15 000 Euro.

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