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Testzentrum am Wersestadion

Drive-in hat wieder geöffnet

Ahlen

Das Testzentrum am Wersestadion hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Am ersten Tag war der Andrang noch verhalten, doch Betreiber Matthias Bußmann ist sich sicher, dass das nicht so bleiben wird.

Von Peter Schniederjürgen

Foto: Peter Schniederjürgen

Das ist für Dominik Scheffer schon eine ziemliche Erleichterung. „Sonst muss ich mich für meinen Corona-Test immer in die Kälte stellen“, freut sich der Ahlener über das reaktivierte „Drive-in Testcenter“ am Wersestadion. Hier an der August-Kirchner-Straße hat das Center am Montag seine Tore wieder weit geöffnet.

„Mir wäre es deutlich lieber gewesen, das nicht zu müssen“, sagt Betreiber Matthias Bußmann. Dabei hat er sich mit seinem Team unter der Leitung von Dr. Markus Koyro auf großen Andrang eingerichtet. „Das Zentrum ist so ausgelegt, dass wir im Maximum an die 400 Tests pro Stunde schaffen“, stellt Bußmann klar.

Ergebnis kommt per Mail

Dazu verfügt das „Drive-in“ jetzt über gleich zwei Spuren. Hier helfen rund zehn Mitarbeiter, die Tests abzuwickeln. „Montag bis Freitag testen wir von 18 bis 20 Uhr, Samstag von 16 bis 20 Uhr“, erklärt Dr. Markus Koyro.

Pro Spur kümmert sich ein Anmelder um die Testwilligen. Der leitet dann weiter zum Probennehmer, im Jargon „Abstreicher“. Der gibt die Probe weiter ans Labor. „Von hier gibt’s die Meldung, wie der Test ausgefallen ist, per Mail auf das Smartphone“, so Dr. Markus Koyro.

Das Testzentrum verfügt über zwei Spuren. Foto: Peter Schniederjürgen

Dominik Scheffer sitzt, bis er an der Reihe ist, im warmen Auto. Noch war die Wartezeit am Montag gleich nach dem Start um 18 Uhr sehr kurz. Scheffer zählte zu den ersten Kunden im Drive-in. „In jedem Fall eine Komfortsteigerung. Ich muss den Test täglich für meine Arbeit haben“, erklärt er. Da ist er sehr froh, das im Vorbeifahren erledigen zu können.

So lange wie nötig aktiv

War der Andrang in der ersten Zeit auch noch verhalten, so ist sich Bußmann sicher: „Das wird hier langsam, aber leider auch sehr sicher ansteigen und um Weihnachten richtig losgehen.“ Deswegen macht er auch noch keine Angabe dazu, wie lange das Zentrum aktiv bleibt. „Ganz einfach so lange wie nötig“, macht Bußmann klar.

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