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„Corellino“ auf dem Rosenbaum-Platz

Durch den Piratenparcours und ab auf die Rutsche

Ahlen

Noch ein bisschen Ferien-Beschäftigung gesucht? Die Spiellandschaft „Corellino“ könnte ein lohnenswertes Ziel für Eltern und Kinder sein.

Von Martin Feldhaus

Gina Köllner (l.) und ihre Familie laden die Ahlener Kinder ins Spieleland „Corellino“ ein. Foto: Martin Feldhaus

Fort Fun, Movie Park und Co.: Die großen Freizeitparks der Region kennt jeder. Aber muss es für die Unterhaltung der Kids immer gleich der große Tagesausflug sein? Zumindest in den kommenden Tagen nicht. Denn seit Freitag macht das Kinderspieleland „Corellino“ Station auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz.

Rutsche, Trampoline, 16 Hüpfburgen

Und das lockt mit einer rasanten XXL-Wasserrutsche, Trampolinen und jeder Menge Spaß auf insgesamt 16 Hüpfburgen. Ein hoher Spaßfaktor? Ist hier für die ganze Familie direkt vor der Haustür garantiert.

„Hier kommt keiner zu kurz“, betont dann auch Betreiberin Gina Köllner beim Rundgang durch die Anlage, die vor allem mit der Riesen-Hüpfburgenlandschaft Kinderaugen zum Leuchten bringen soll. Hier gibt es etwa einen Piratenparcours für Abenteuerlustige oder auch eine große Clownsrutsche, auf der sich vier Kinder, aber große Gäste parallel austoben können (4,50 Meter breit, 6,50 Meter hoch und acht Meter lang). Zudem bei vielen Mädchen sehr beliebt: die Einhornhüpfburg. Für Kleinkinder gibt es separate kleine Hüpfburgen und einen Spielbereich. Hinzu kommt noch eine mobile Trampolinanlage. Laut Gina Köllner die Einzige ihr bekannte dieser Art. Am knallheißen Sonntagnachmittag steht aber vor allem die Wasserrutsche hoch im Kurs.

Jede Menge Spaß bot am Sonntag die XXL-Wasserrutsche. Foto: Martin Feldhaus

Gina Köllner betreibt das Kinderspieleland „Corellino“ zusammen mit ihrem Mann Alois. Eigentlich sind sie Schausteller in sechster Generation und boten zuletzt in ihrem Festzelt Puppentheatervorführungen an, wobei sie quer durch Deutschland tourten. Doch dann kam die Corona-Pandemie und das Umschwenken zum mobilen Freizeitpark unter freiem Himmel. „Wir mussten uns was anderes überlegen“, sagt Gina Köllner mit Blick darauf, dass Vorführungen in Zelten lange nicht möglich waren. Der eigene Nachwuchs um Alois Junior (13), Alejandro (11) und Lena (10) packt ebenfalls mit an.

Abwechslung für den Nachwuchs

Und wie kommt der Pop-up-Freizeitpark an? „Das ist eine schöne Abwechslung“, findet etwa Tokcan Karabel, den es mit seinen Kindern in die mobile Freizeitanlage zieht – inklusive wildem Rodeo-Ritt auf einem Einhorn. Schließlich könne man schon berufsbedingt mit seinen Kindern nicht immer weiter wegfahren. Daher könne das Hüpfburgen-Eldorado gerne wiederkommen. Eine Einschätzung der sich auch Ines Maaß anschließt. Ein temporäres Spieleland für den Nachwuchs sei „eine gute Idee“, sagt sie, während es für die Tochter immer wieder die Wasserrutsche hoch und rutschend runter geht. Eine etwas größere Auswahl an Spielgeräten hätte sie sich noch gewünscht, ist aber insgesamt sehr zufrieden mit dem Format. „Wichtig ist, dass die Kinder Spaß haben“, betont sie. Und der ist offensichtlich gegeben: „Viele Familien wollen noch mal kommen“, freut sich Gina Köllner über positive Rückmeldungen am Freitag und Samstag.

Reiten auf dem Einhorn erfordert Geschicklichkeit und macht Spaß. Foto: Martin Feldhaus

Noch bis zum 7. August bleibt das Spieleland auf dem Platz und öffnet montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr und samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Für das leibliche Wohl sorgt das Corellino-Café mit Pommes, Bratwurst, Popcorn, Süßem und Getränken. Kinder ab zwei Jahren zahlen acht Euro Eintritt und Erwachsene, die die Geräte ebenfalls nutzen können, fünf Euro. Ein besonderes Bonbon gibt e für die Leser unserer Zeitung: Wer an der Kasse diesen Artikel vorzeigt, bekommt einen Nachlass von einem Euro.

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